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Um­fra­ge zum de­mo­gra­fi­schen Wan­del: Ho­he Er­war­tun­gen an die Po­li­tik

Die Men­schen wer­den im­mer äl­ter, die Ge­bur­ten­ra­te sinkt: Was Rhein­land-Pfäl­zer über die Her­aus­for­de­run­gen des de­mo­gra­fi­schen Wan­dels den­ken, wur­de nun im Auf­trag der Lan­des­re­gie­rung un­ter­sucht
Was un­ter­nimmt die Po­li­tik zum de­mo­gra­fi­schen Wan­del?

08.05.2013. (dpa) - Bei der Be­wäl­ti­gung des de­mo­gra­fi­schen Wan­dels se­hen die Rhein­land-Pfäl­zer die Po­li­tik in der Pflicht.

Das ist das Er­geb­nis ei­ner Stu­die, die am Diens­tag von der Lan­des­re­gie­rung in Mainz vor­ge­stellt wur­de.

Dem­nach se­hen es 74 Pro­zent von ins­ge­samt rund 1000 Be­frag­ten als Auf­ga­be des Staa­tes an, für gleich­wer­ti­ge Le­bens­ver­hält­nis­se in den Re­gio­nen zu sor­gen - auch wenn das viel kos­te.

"Im­mer mehr Men­schen wer­den sehr viel äl­ter als frü­her - da­durch kann die Ba­lan­ce der Ge­sell­schaft aus den Fu­gen ge­ra­ten", sag­te Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ma­lu Drey­er (SPD) bei der Vor­stel­lung.

In ei­ni­gen Re­gio­nen des Lan­des wird die Be­völ­ke­rung nach Be­rech­nun­gen der Ber­tels­mann-Stif­tung bis 2030 um mehr als 14 Pro­zent zu­rück­ge­hen. Die Stadt Pir­ma­sens wird dem­nach ei­nen Rück­gang von 14,2 Pro­zent ver­zeich­nen, an­de­re Städ­te wie Trier oder Mainz dürf­ten da­ge­gen Ein­woh­ner hin­zu­ge­win­nen.

Drei Vier­tel der in der Stu­die Be­frag­ten hal­ten es für wahr­schein­lich, dass auf­grund des de­mo­gra­fi­schen Wan­dels ein gro­ßer Man­gel an Fach­kräf­ten ent­steht. Gleich­zei­tig glau­ben et­was mehr als die Hälf­te, dass Ju­gend­li­che in Zu­kunft ein­fa­cher ei­nen Aus­bil­dungs­platz fin­den wer­den.

Bei der Fra­ge, wie dem Wan­del be­geg­net wer­den soll, steht ei­ne gu­te häus­li­che und am­bu­lan­te Pfle­ge ganz oben auf dem Wunsch­zet­tel der Um­fra­ge­teil­neh­mer. So­zi­al­mi­nis­ter Alex­an­der Schweit­zer (SPD) hat da­zu das Pro­jekt "Ge­sund­heit und Pfle­ge 2020" ins Le­ben ge­ru­fen. Da­bei ge­he es et­wa um die Fach­kräf­te­si­che­rung in den Be­rei­chen Pfle­ge und Ge­sund­heit. Da­zu wer­de auch Zu­wan­de­rung nö­tig sein.

Kri­tik kam in­des von der op­po­si­tio­nel­len CDU. Die Re­gie­rung ha­be bis heu­te kein Hand­lungs­kon­zept zum de­mo­gra­fi­schen Wan­del ent­wi­ckelt. "Dies zeigt, dass Rot-Grün in zen­tra­len Fra­gen der Lan­des­po­li­tik die Kraft zu rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen fehlt", sag­te die so­zi­al­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU-Land­tags­frak­ti­on, He­di The­len.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 15. Februar 2016

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