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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/071

Um­set­zung der Frau­en­quo­te in Füh­rungs­po­si­tio­nen

Bun­des­frau­en­mi­nis­te­rin Schwe­sig: Un­ter­neh­men "pro­vo­zie­ren" har­te Frau­en­quo­te
Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, Frauenquote, Gender Pay Gap

08.03.2017. (dpa) - Bun­des­frau­en­mi­nis­te­rin Ma­nue­la Schwe­sig hat für mehr Un­ter­neh­men als bis­her ei­ne ver­bind­li­che Frau­en­quo­te ge­for­dert. "Da, wo sich Un­ter­neh­men selbst die Ziel­vor­ga­ben set­zen kön­nen, sa­gen tat­säch­lich wel­che: null", er­klär­te die SPD-Po­li­ti­ke­rin am Mitt­woch im ARD-"Mor­gen­ma­ga­zin".

"Die pro­vo­zie­ren, dass wir uns in der nächs­ten Le­gis­la­tur­pe­ri­ode die­ses Ge­setz noch mal vor­knöp­fen und sa­gen: Dann muss auch die har­te Quo­te für die­se Un­ter­neh­men gel­ten."

Das Ge­setz für ei­ne gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be von Frau­en und Män­nern in Füh­rungs­po­si­tio­nen war im Mai 2015 in Kraft ge­tre­ten. 3500 Fir­men muss­ten sich des­halb ver­bind­li­che Zie­le für die Er­hö­hung des Frau­en­an­teils in Füh­rungs­po­si­tio­nen set­zen.

Das Ge­setz ver­pflich­te­te zu­dem rund 100 bör­sen­no­tier­te, voll mit­be­stim­mungs­pflich­ti­ge Un­ter­neh­men seit An­fang 2016 bei Neu­be­set­zun­gen im Auf­sichts­rat si­cher­zu­stel­len, dass min­des­tens 30 Pro­zent der Pos­ten von Frau­en be­setzt wer­den. "Man sieht, es funk­tio­niert", sag­te Schwe­sig.

Das Bun­des­ka­bi­nett be­fasst sich in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch mit dem Stand der Um­set­zung der Frau­en­quo­te. Das Jus­tiz- und das Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um le­gen da­zu ei­nen ers­ten Zwi­schen­be­richt vor.


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Letzte Überarbeitung: 22. August 2017

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