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ARBEITSRECHT AKTUELL // 14/196

DGB Nord for­dert für mehr Be­schäf­tig­te Ur­laubs­geld

Die Ur­laubs­zeit steht vor der Tür: Man­cher kann sich aber kei­ne teu­re Rei­se leis­ten, denn nicht je­der Be­schäf­tig­te be­kommt Ur­laubs­geld. Der DGB for­dert fai­re Re­ge­lun­gen für al­le Ar­beit­neh­mer
Urlaub am Meer, Palme, Luftmatratze, Sonnenhut und Badestrand Nicht al­le Ar­beit­neh­mer be­kom­men Ur­laubs­geld

30.05.2014. (dpa) - Der DGB Nord hat die Ar­beit­ge­ber auf­ge­for­dert, mehr Be­schäf­tig­ten Ur­laubs­geld zu zah­len.

Flä­chen­de­ckend soll­ten fai­re Ur­laubs­re­ge­lun­gen ta­rif­ver­trag­lich fest­ge­legt wer­den.

"Das wä­re auch ein gu­ter Bei­trag zur Fach­kräf­te­ge­win­nung", sag­te der Chef des Ge­werk­schafts­bun­des im Nor­den, Uwe Pol­ka­ehn.

We­ni­ger als die Hälf­te der Be­schäf­ti­gen er­hiel­ten Ur­laubs­geld, be­nach­tei­ligt sei­en Frau­en.

"Ur­laub und ge­sun­de Ar­beits­be­din­gun­gen müs­sen aber sein, wenn man sei­ne Ar­beit bis zur Ren­te durch­hal­ten will", er­gänz­te Pol­ka­ehn.

Der DGB Nord ver­wies auf ei­ne Um­fra­ge der Hans-Böck­ler-Stif­tung, der­zu­fol­ge 50 Pro­zent der be­schäf­tig­ten Män­ner, aber nur 38 Pro­zent der Frau­en die Son­der­zah­lung er­hiel­ten. Wer in ei­nem ta­rif­ge­bun­de­nen Un­ter­neh­men ar­bei­te, kom­me häu­fi­ger in den Ge­nuss von Ur­laubs­geld als Mit­ar­bei­ter un­ge­bun­de­ner Fir­men. Die Hö­he des ta­rif­lich ver­ein­bar­ten Ur­laubs­zu­schlags fal­le je nach Bran­che un­ter­schied­lich aus: Zwi­schen 155 Eu­ro und 2204 Eu­ro be­kom­men Be­schäf­tig­te in der mitt­le­ren Ver­gü­tungs­grup­pe in die­sem Jahr als ta­rif­li­ches Ur­laubs­geld, teil­te der DGB mit.

Der DGB-Chef ver­wies dar­auf, dass Ar­beit­neh­mern in Schles­wig-Hol­stein und Meck­len­burg-Vor­pom­mern oh­ne­hin schlech­te­re Löh­ne ge­zahlt wür­den als an­ders­wo in Deutsch­land. Die durch­schnitt­li­chen Brut­to­löh­ne in Schles­wig-Hol­stein lä­gen jähr­lich rund 2509 Eu­ro un­ter dem deut­schen Mit­tel­wert, in Meck­len­burg-Vor­pom­mern jähr­lich so­gar 9758 Eu­ro dar­un­ter.

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Letzte Überarbeitung: 20. August 2014

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