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13/359a VW-Be­triebs­rats­boss sorgt sich um Pro­mi-Stau­op­fer Win­ter­korn

Fahr­ge­mein­schaf­ten und öf­fent­li­cher Nah­ver­kehr hin oder her: Aus­ge­rech­net das Herz des größ­ten Au­to­bau­ers in Eu­ro­pa kämpft rund ums Wolfs­bur­ger Stamm­werk ge­gen den Still­stand auf vier Rä­dern. Die Wei­chen für Ab­hil­fe sind zwar schon ge­stellt, das dürf­te aber dau­ern
Autoschlüssel Wie kann die Pend­ler­si­tua­ti­on ver­bes­sert wer­den?

04.12.2013. (dpa) - Da ver­dient ein Kon­zern zig Mil­li­ar­den Eu­ro mit der in­di­vi­du­el­len Mo­bi­li­tät auf vier Rä­dern - und sein Chef steht tag­täg­lich im Stau.

Das sei so bei Volks­wa­gen-Boss Mar­tin Win­ter­korn, ver­riet VW-Be­triebs­rats­chef Bernd Os­ter­loh laut sei­nem Re­de­ma­nu­skript am Mon­tag­abend beim all­jähr­li­chen Ad­vents­ge­spräch mit der Stadt Wolfs­burg.

Das von VW ge­trie­be­ne ra­san­te Wachs­tum der Stadt be­deu­te eben auch "ei­ne Rei­he er­heb­li­cher Ver­kehrs­pro­ble­me".

Pro­mi-Pend­ler Win­ter­korn ha­be von sei­nem Haus im Land­kreis Gif­horn mitt­ler­wei­le "auch den letz­ten Schleich­weg" aus­pro­biert - das sei aber ver­ge­bens, "denn am En­de steht er doch wie­der im Stau", be­rich­te­te Os­ter­loh.

Be­reits An­fang 2011 hat­te Win­ter­korn in ei­nem In­ter­view mit der "Wolfs­bur­ger All­ge­mei­nen" auch sel­ber über die Stau­pro­ble­me ge­klagt. "Die Ver­kehrs­si­tua­ti­on rund ums VW-Werk ist mitt­ler­wei­le ei­ne ech­te Be­las­tung." Er brau­che mor­gens ei­ne Drei­vier­tel­stun­de bis ins Werk. "Das ging frü­her deut­lich schnel­ler." Os­ter­loh mahn­te in sei­ner Re­de an: «Da wir auf gut ge­laun­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen - und ei­nen gut ge­laun­ten Chef - Wert le­gen, müs­sen wir hier Land und Bund ge­mein­sam in die Pflicht neh­men, noch mehr zu tun.» Tau­sen­de VW-Mit­ar­bei­ter pen­deln je­den Tag nach Wolfs­burg hin­ein in zahl­rei­che Na­del­öh­re.

Nach An­ga­ben des nie­der­säch­si­schen Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums ist der Aus­bau der Au­to­bahn 39 beim Bund be­reits an­ge­mel­det. Das Pro­ze­de­re lau­fe so: Das Land schla­ge vor und pla­ne, der Bund ent­schei­de und zah­le. Al­ter­na­tiv sei ein Aus­bau der Bun­des­stra­ße 4 west­lich der A 39 an­ge­dacht. Ei­ne vor­läu­fi­ge Ent­schei­dung des Bun­des, die dann noch ein­mal er­ör­tert wird, dürf­te laut Mi­nis­te­ri­um nächs­tes Jahr er­fol­gen.

Im fast drei Jah­re al­ten Ver­kehrs­kon­zept der Stadt Wolfs­burg für 2020 heißt es: "Haupt­ur­sa­che für ei­nen ge­än­der­ten Ver­kehrs­be­darf im Stadt­ge­biet ist der deut­li­che Zu­wachs von 20 000 Ar­beits­plät­zen seit 1998. Par­al­lel ist die Zahl der Ein­pend­ler auf über 60 000 an­ge­stie­gen." Auch der ge­werb­li­che Ver­kehr ha­be "deut­lich zu­ge­nom­men" und es sei­en da­bei "auch noch wei­te­re Zu­wäch­se" wahr­schein­lich.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 20. März 2014

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