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Pro­test ge­gen WMF-Job­ab­bau - Men­schen­ket­te mit 2500 De­mons­tran­ten

Hand in Hand um­zin­geln sie den WMF-Un­ter­neh­mens­sitz, ma­chen laut­stark ih­rem Un­mut Luft: Be­schäf­tig­te ban­gen um ih­re Jobs
Massenentlassung, Ansprache Was for­dern die Mit­ar­bei­ter und die IG Me­tall?

21.07.2014. (dpa) - Mit ei­ner Men­schen­ket­te ha­ben rund 2500 De­mons­tran­ten ge­gen Stel­len­ab­bau beim Kü­chen­her­stel­ler WMF pro­tes­tiert.

Sie kreis­ten am Sams­tag die Fa­brik am Stamm­sitz in Geis­lin­gen (Kreis Göp­pin­gen) ein.

Die Pro­tes­te rich­te­ten sich vor al­lem ge­gen die Kon­zern­füh­rung und den Groß­ak­tio­när, den Fi­nanz­in­ves­tor KKR.

Die IG Me­tall hat­te aus So­li­da­ri­tät mit den Be­schäf­tig­ten von WMF und den Toch­ter­fir­men zu der Ak­ti­on auf­ge­ru­fen. Die De­mons­tran­ten ka­men mit Trans­pa­ren­ten, Tril­ler­pfei­fen und ro­ten Luft­bal­lons zum Werk. "KKR zer­stört deut­sches Hand­werk" und "Her­kunft braucht Zu­kunft" war auf den Pro­test­schil­dern zu le­sen. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Fi­nanz­in­ves­tor hält gut 70 Pro­zent der WMF-Stamm­ak­ti­en.

Bei WMF sol­len we­gen des Kon­zern­um­baus 700 Ar­beits­plät­ze ab­ge­baut wer­den und Fi­lia­len schlie­ßen. Ins­ge­samt be­schäf­tig­te das Un­ter­neh­men zu­letzt rund 6100 Mit­ar­bei­ter.

Ein Spre­cher der IG Me­tall sag­te am Sonn­tag, es sol­len Per­spek­ti­ven für die Mit­ar­bei­ter und ei­ne Be­schäf­ti­gungs­si­che­rung er­reicht wer­den. Die Ge­werk­schaft sei aber auch be­reit, die Pro­tes­te aus­zu­wei­ten.

Am Frei­tag wa­ren Bür­ger und Mit­ar­bei­ter des Si­lit-Werks in Ried­lin­gen (Kreis Bi­berach) - ei­ne WMF-Toch­ter - mit Töp­fen und Koch­löf­feln auf die Stra­ße ge­gan­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 20. August 2014

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