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ARBEITSRECHT AKTUELL // 14/336

Nach ers­tem Warn­streik in Leip­zig/Hal­le soll Druck auf DHL stei­gen

Die Be­schäf­tig­ten der Post­toch­ter DHL am Luft­fracht-Dreh­kreuz Leip­zig/Hal­le wol­len mehr Geld: Da­für ha­ben sie nun erst­mals ei­nen Warn­streik or­ga­ni­siert, um den Druck auf den Ar­beit­ge­ber zu er­hö­hen
Plausch am Postschalter Am DHL Luft­fracht-Dreh­kreuz Leip­zig/Hal­le wur­de zum ers­ten Mal ge­streikt

02.10.2014. (dpa) - Mit ih­rem ers­ten Warn­streik ha­ben die Be­schäf­tig­ten der Post­toch­ter DHL am Luft­fracht-Dreh­kreuz Leip­zig/Hal­le Druck für ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag ge­macht.

Un­mit­tel­bar vor der zwei­ten Ver­hand­lungs­run­de mit den Ar­beit­ge­bern tra­ten die Mit­ar­bei­ter in der Nacht zum Mitt­woch in den Aus­stand.

Es war der ers­te Warn­streik seit der In­be­trieb­nah­me im Jahr 2008.

Die Ge­werk­schaft Ver­di for­dert für die rund 3500 Be­schäf­tig­ten des Lo­gis­tik-Dreh­kreu­zes 6,5 Pro­zent mehr Geld bei ei­ner Lauf­zeit von zwölf Mo­na­ten. Die Ar­beit­ge­ber hat­ten laut Ver­di bei der ers­ten Ver­hand­lungs­run­de am 19. Sep­tem­ber kein An­ge­bot vor­ge­legt. Das nächs­te Ta­rif­ge­spräch ist für die­sen Don­ners­tag in Ber­lin ge­plant.

An dem mehr­stün­di­gen Warn­streik be­tei­lig­ten sich der Ge­werk­schaft zu­fol­ge bis zu 1000 Be­schäf­tig­te. Nach An­ga­ben ei­nes DHL-Spre­chers ar­bei­te­ten in der Nacht­schicht ins­ge­samt 1200 Leu­te.

Das Un­ter­neh­men räum­te in­des­sen ein, dass der Warn­streik ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den Ge­schäfts­be­trieb ge­habt ha­be. Ein Teil der Ex­press-Sen­dun­gen sei am Dreh­kreuz Leip­zig/Hal­le ab­ge­fer­tigt wor­den. Ei­nen an­de­ren Teil ha­be man in­ner­halb des DHL-Netz­wer­kes um­ge­lei­tet. Kei­ne An­ga­ben wur­den da­zu ge­macht, wie vie­le Sen­dun­gen in der Nacht nicht auf den Weg ge­bracht wer­den konn­ten.

Von dem Luft­fracht-Dreh­kreuz aus wer­den Ex­press-Sen­dun­gen in al­le Welt ver­schickt. Täg­lich wer­den dort bis zu 1900 Ton­nen Fracht um­ge­schla­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 16. Februar 2015

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