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Warn­streik bei der Post - Zu­stel­ler de­mons­trie­ren

Sechs Pro­zent mehr Geld will die Ge­werk­schaft für die Be­schäf­tig­ten der Post raus­ho­len: Die ge­hen da­für heu­te auf die Stra­ße. Die Ber­li­ner müs­sen mit Ein­schrän­kun­gen bei der Zu­stel­lung rech­nen
Plausch am Postschalter Ta­rif­be­schäf­tig­te bei der Post for­dern mehr Ge­halt

17.04. 2013. (dpa) - Bei der Post in Ber­lin blei­ben heu­te (Mitt­woch) vor­aus­sicht­lich zahl­rei­che Brie­fe lie­gen.

Die Ge­werk­schaft Ver­di hat 500 Brief- und Pa­ket­zu­stel­ler zum Warn­streik auf­ge­ru­fen.

Sie wol­len am Mor­gen in Schö­ne­berg für mehr Geld auf die Stra­ße ge­hen.

Hin­ter­grund ist ein Ta­rif­kon­flikt. Nach zwei er­geb­nis­lo­sen Ver­hand­lungs­run­den über Löh­ne und Ge­häl­ter will Ver­di mit Warn­streiks den Druck er­hö­hen.

Wel­che Stand­or­te ge­nau be­streikt wer­den, gab die Ge­werk­schaft vor­her nicht be­kannt, um der Post mög­lichst we­nig Re­ak­ti­ons­zeit zu las­sen.

Das Un­ter­neh­men will trotz­dem ver­su­chen, die Aus­wir­kun­gen so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten, wie ein Spre­cher sag­te.

Ver­di ver­langt für die 132 000 Ta­rif­be­schäf­tig­ten bei der Post sechs Pro­zent mehr Geld, min­des­tens aber 140 Eu­ro mehr im Mo­nat. Au­ßer­dem sol­len die Aus­zu­bil­den­den mo­nat­lich 65 Eu­ro mehr ver­die­nen.

"Wir sind in der zwei­ten Run­de nicht über un­ver­bind­li­che Son­die­run­gen hin­aus­ge­kom­men. Der Ar­beit­ge­ber hat er­neut kein An­ge­bot vor­legt", kri­ti­sier­te die Ver­di-Ver­hand­lungs­füh­re­rin An­drea Koc­sis. Die zwei­te Ver­hand­lungs­run­de hat­te am Mon­tag in Ber­lin statt­ge­fun­den.

Das nächs­te Tref­fen ist für den 25. April an­ge­setzt.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 18. November 2015

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