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Auch Zeit­ar­beits­fir­men re­kru­tie­ren zu­neh­mend Kräf­te aus dem Aus­land

Der Wett­be­werb um die bes­ten Köp­fe hat längst be­gon­nen: Der Fach­kräf­te­man­gel trifft da­bei auch die Zeit­ar­beits­bran­che. Um ih­ren Per­so­nal­be­darf zu de­cken, be­ginnt nun auch sie, Mit­ar­bei­ter im Aus­land an­zu­wer­ben
Handschlag Playmobil Zeit­ar­beits­fir­men set­zen auf die An­wer­bung aus­län­di­scher Ar­beit­neh­mer

03.06.2013. (dpa) - Auch Zeit­ar­beits­fir­men set­zen an­ge­sichts des zu­neh­men­den Fach­kräf­te­man­gels auf die An­wer­bung aus­län­di­scher Ar­beit­neh­mer.

Gu­te Er­fah­run­gen hät­ten Fir­men be­reits mit pol­ni­schen Fach­kräf­ten ge­macht, sag­te die Vi­ze­prä­si­den­tin des Bun­des­ar­beit­ge­ber­ver­ban­des der Per­so­nal­dienst­leis­ter, In­grid Hof­mann, der Nach­rich­ten­agen­tur dpa in Nürn­berg.

Auch in Ita­li­en und Grie­chen­land ge­be es ers­te An­wer­be­ak­tio­nen von Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men.

Ein An­reiz für Aus­län­der, als Zeit­ar­bei­ter nach Deutsch­land zu kom­men, sei et­wa der Ein­satz in ei­nem re­nom­mier­ten Un­ter­neh­men.

Ge­sucht wür­den in die­sen Län­dern et­wa In­ge­nieu­re, Ar­chi­tek­ten und Bau­zeich­ner. Das Pro­blem bei der An­wer­bung sei­en al­ler­dings häu­fig die ge­rin­gen Deutsch­kennt­nis­se der Be­wer­ber.

"Gu­te Deutsch­kennt­nis­se sind Vor­aus­set­zung für ei­nen Ein­satz als Zeit­ar­beits­kraft in deut­schen Un­ter­neh­men", un­ter­strich Hof­mann. In die­sem Punkt sieht sie auch die Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men ge­for­dert; sie müss­ten die an­ge­wor­be­nen Ar­beits­kräf­te beim Er­ler­nen der Spra­che un­ter­stüt­zen.

Hof­mann sag­te, dass der dro­hen­de Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Kräf­ten auch für die Zeit­ar­beits­bran­che ei­ne wach­sen­de Her­aus­for­de­rung dar­stel­le. Un­ter­neh­men müss­ten sich "Ge­dan­ken ma­chen, wie tre­te ich am Markt auf, wie at­trak­tiv ma­che ich die Zeit­ar­beit".

Schon jetzt könn­ten Leih­ar­beits­un­ter­neh­men häu­fi­ger of­fe­ne Stel­len nicht be­set­zen, weil pas­sen­des oder qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal feh­le. Das Pro­blem sei auch, dass man­che Auf­trag­ge­ber die Zeit­ar­beit zur Re­kru­tie­rung qua­li­fi­zier­ter Be­schäf­tig­ter nutz­ten - und schon nach ein paar Wo­chen die Leih­ar­bei­ter in ih­re Stamm­be­leg­schaft ho­len, sag­te Hof­mann, die in Nürn­berg ein Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men mit 19 900 Be­schäf­tig­ten und ei­nem Um­satz von 569 Mil­lio­nen Eu­ro be­treibt.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 29. April 2014

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