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Ar­beit­ge­ber-Be­wer­tun­gen im In­ter­net

Auch Ar­beit­ge­ber wer­den mitt­ler­wei­le auf di­ver­sen Por­ta­len im In­ter­net be­wer­tet, was nicht nur Ein­fluss auf den Er­folg bei der Re­cru­tie­rung ha­ben kann
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09.08.2018. (dpa/wie) - Heut­zu­ta­ge kann im Prin­zip al­les im In­ter­net be­wer­tet wer­den. So wer­den ne­ben Re­stau­rants, Ho­tels oder Ärz­ten auch Ar­beit­ge­ber mit Er­fah­rungs­be­rich­ten und Stern­chen ver­se­hen.

Da­bei sind es oft­mals vor al­lem be­son­ders un­zu­frie­de­ne Kun­den oder aber frus­trier­te Mit­ar­bei­ter, die ih­rem Un­mut im In­ter­net frei­en Lauf las­sen und die Ge­samt­be­wer­tung et­was ver­zer­ren. Ob­wohl sich die Mehr­heit der Ar­beit­neh­mer dar­über im Kla­ren ist, spielt es für vier von zehn Be­schäf­tig­ten ei­ne gro­ße Rol­le, wie ihr ak­tu­el­ler oder po­ten­zi­el­ler Ar­beit­ge­ber im Netz be­wer­tet wird, wie aus ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Inno­f­act her­vor­geht.

Der An­teil un­ter den 18- bis 19-Jäh­ri­gen liegt dem­nach so­gar bei 54 Pro­zent. Ein Drit­tel der Be­tei­lig­ten gab an, dass es ih­nen pein­lich wä­re, bei ei­nem schlecht be­wer­te­ten Ar­beit­ge­ber an­ge­stellt zu sein. Et­wa je­der Sechs­te schaut re­gel­mä­ßi­ge nach dem Stand der Be­wer­tun­gen.

Zu­dem wür­den sich 38,5 Pro­zent der Be­frag­ten von ei­ner Be­wer­bung ab­hal­ten las­sen, wenn das be­tref­fen­de Un­ter­neh­men über­wie­gend ne­ga­ti­ve Er­fah­rungs­be­rich­te auf­weist. In der Grup­pe der 18- bis 19-Jäh­ri­gen gilt das so­gar für die Hälf­te (50 Pro­zent).

Ein knap­pes Drit­tel der Teil­neh­mer in­for­miert sich vor Initia­tiv­be­wer­bun­gen auf ein­schlä­gi­gen Por­ta­len über den Be­trieb. Al­ler­dings fällt die Mehr­heit der Be­frag­ten eher an­hand des Vor­stel­lungs­ge­sprächs als auf Ba­sis an­ony­mer On­line-Be­wer­tun­gen ih­re Ent­schei­dung. Im­mer­hin 22,4 Pro­zent ver­trau­en je­doch eher den Be­wer­tun­gen im In­ter­net als den An­ga­ben des Per­so­na­lers.


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Letzte Überarbeitung: 9. August 2018

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