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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/171

Ar­beit­neh­mer op­ti­mis­tisch bei Job­chan­cen

Auf­grund der gu­ten Wirt­schafts­la­ge se­hen die meis­ten Ar­beit­neh­mer ih­re Si­tua­ti­on auf dem Ar­beits­markt po­si­tiv
unterschiedliche Arbeitnehmer

12.07.2018. (dpa/wie) - Die Ar­beits­lo­sen­quo­te liegt in Deutsch­land ak­tu­ell bei ei­nem neu­en Tiefst­wert von 5,0 Pro­zent (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 18/159 Ar­beits­markt wei­ter­hin "von der Son­ne be­schie­nen") und die Kon­junk­tur läuft auf Hoch­tou­ren.

Kein Wun­der al­so, dass Ar­beit­neh­mer der­zeit sehr selbst­be­wusst sind, was ih­re per­sön­li­che Si­tua­ti­on auf dem Ar­beits­markt an­geht. Wie aus ei­ner Be­fra­gung un­ter 2.000 be­völ­ke­rungs­re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Ar­beit­neh­mer durch das un­ab­hän­gi­ge Markt­for­schungs­in­sti­tut Lü­nen­donk im Auf­trag des Per­so­nal­un­ter­neh­mens Ori­zon her­vor­geht, be­ur­tei­len fast zwei Drit­tel der Ar­beit­neh­mer ih­re ei­ge­nen Chan­cen auf dem Ar­beits­markt als "sehr gut" oder "gut".

Da­bei hält je­der Fünf­te sei­ne Aus­sich­ten auf dem Job­markt für sehr gut und fast die Hälf­te (44 Pro­zent) zu­min­dest für gut, so die Aus­wer­tung. Vor vier Jah­ren la­gen die­se Wer­te noch bei acht bzw. 39 Pro­zent. Dem­ent­spre­chend hat sich die "Job­ti­mis­mus-Quo­te", wie sie in der Stu­die ge­nannt wird, seit 2014 um fast 20 Pro­zent ge­stei­gert.

Al­ler­dings gibt es hier, wie auch bei der Ar­beits­markt­ent­wick­lung, re­gio­na­le Un­ter­schie­de. So sind Ber­li­ner und Bran­den­bur­ger den Er­geb­nis­sen zu­fol­ge be­son­ders zu­ver­sicht­lich, was im Ge­gen­satz zur Ar­beits­markt­si­tua­ti­on der bei­den Bun­des­län­der steht, da sie bei der Ar­beits­lo­sen­quo­te über dem Bun­des­durch­schnitt lie­gen. Hier ver­mu­ten die For­scher an­de­re Ein­fluss­fak­to­ren, wie et­wa die Men­ta­li­tät in be­stimm­ten Re­gio­nen.

Am pes­si­mis­tischs­ten wa­ren die Be­frag­ten aus dem Saar­land, Meck­len­burg-Vor­pom­mern und Nord­rhein-West­fa­len.

Die Stu­die be­inhal­te­te auch die Fra­ge, wel­che At­tri­bu­te für die Teil­neh­mer am wich­tigs­ten sind, um gu­te Chan­cen auf dem Ar­beits­markt zu ha­ben. Et­wa Zwei Drit­tel der Be­frag­ten wa­ren der Mei­nung, dass Mo­ti­va­ti­on und Leis­tungs­be­reit­schaft obers­te Prio­ri­tät ha­ben, wenn es dar­um geht, den po­ten­zi­el­len Ar­beit­ge­ber von sich zu über­zeu­gen. Um­gangs­for­men ge­gen­über Kun­den und Kol­le­gen folgt auf Platz zwei (61 Pro­zent). So­zia­le Kom­pe­ten­zen wie Team­fä­hig­keit und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein be­ka­men 59 Pro­zent der Stim­men.

Fach­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen lan­de­ten im Ran­king der Ar­beit­neh­mer nur auf Platz vier.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 27. August 2018

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