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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/233

Be­darf an In­ge­nieu­ren wird im­mer grö­ßer

Der ak­tu­el­le Fach­kräf­te­man­gel zeigt sich ins­be­son­de­re im In­ge­nieurs­we­sen - am stärks­ten be­trof­fen ist der Bau­be­reich.
Ingenieur auf Baustelle, Ingenieurmangel, Fachkräftemangel, Bauingenieur

08.09.2017. (dpa/wie) - Den Ar­beits­kräf­te­be­darf zu de­cken wird vor al­lem im Be­reich der In­ge­nieu­re im­mer schwie­ri­ger. Fast 80.000 of­fe­ne Stel­len wa­ren im zwei­ten Quar­tal 2017 durch­schnitt­lich zu be­set­zen. Im glei­chen Zeit­raum im Vor­jahr wa­ren es noch 13 Pro­zent we­ni­ger.

Ins­be­son­de­re im Bau­be­reich nimmt die Nach­fra­ge ste­tig zu. Na­he­zu 40 Pro­zent der zu be­set­zen­den Stel­len wa­ren für Bau­in­ge­nieu­re aus­ge­schrie­ben, so­dass hier 100 ar­beits­lo­sen In­ge­nieu­ren et­wa 465 of­fe­ne Stel­len ge­gen­über­stan­den. Die Eng­päs­se in der Bran­che äu­ßern sich spe­zi­ell bei öf­fent­li­chen Bau- und Sa­nie­rungs­vor­ha­ben, da die Kom­mu­nen teil­wei­se ge­zwun­gen sind, Pro­jek­te zu ver­schie­ben oder gänz­lich auf Eis zu le­gen.

Auch bran­chen­über­grei­fend man­gelt es den Be­trie­ben an Be­wer­bern. Le­dig­lich 25.621 Men­schen such­ten zwi­schen April und Ju­ni die­sen Jah­res nach ei­nem Job im In­ge­nieur­we­sen und da­mit 8,3 Pro­zent we­ni­ger als im glei­chen Quar­tal 2016.

Die­se Zah­len sind dem ak­tu­el­len In­ge­nieur­mo­ni­tor zu ent­neh­men, der vom In­sti­tut der deut­schen Wirt­schaft (IW) im Auf­trag des Ver­eins Deut­scher In­ge­nieu­re (VDI) vier­tel­jähr­lich er­stellt wird.

Laut dem VDI führt die­se Ent­wick­lung mit­tel­fris­tig zu Nach­tei­len im in­ter­na­tio­na­len In­no­va­ti­ons­wett­be­werb. Des­halb sol­le die Aus­bil­dung des Fach­kräf­te­nach­wuch­ses in den MINT-Qua­li­fi­ka­tio­nen (Ma­the­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaf­ten, In­for­ma­tik und Tech­nik) wei­ter ge­för­dert und sämt­li­ches vor­han­de­nes Fach­kräf­te­po­ten­zi­al ak­ti­viert wer­den.

Vie­le ak­tu­el­le und künf­ti­ge Pro­blem­stel­lun­gen, wie bei­spiels­wei­se der di­gi­ta­le Wan­del oder die En­er­gie­wen­de hin­gen da­von ab, die Eng­päs­se so schnell wie mög­lich in den Griff zu be­kom­men. Dies sei auf­grund des ak­tu­el­len Be­darfs und der wei­ter­hin gu­ten Ge­schäfts­ent­wick­lung und -er­war­tung der­zeit je­doch kaum ab­zu­se­hen.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 25. September 2017

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