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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/262

Bes­se­re Be­rufs­be­ra­tung für Schü­ler

Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit und die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wol­len die Zu­sam­men­ar­beit von Schu­le und Be­rufs­be­ra­tung neu aus­rich­ten.
Berufswahl, Berufsorientierung, Berufsberatung, Richtungswahl

16.10.2017. (dpa/wie) - Ge­ra­de in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels, voll­ge­pack­ten Hör­sä­len und ho­hen Ab­bre­cher-Quo­ten an Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten hat die recht­zei­ti­ge Be­ra­tung von Schü­lern über Be­rufs­op­tio­nen ei­nen ho­hen Stel­len­wert.

Des­halb ha­ben die Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) und die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fen­renz (KMK) ei­ne neue Rah­men­ver­ein­ba­rung über die Zu­sam­men­ar­beit von Schu­le und Be­rufs­be­ra­tung und de­ren Neu­aus­rich­tung ge­trof­fen. Die­se Zu­sam­men­ar­beit exis­tiert be­reits seit dem Jahr 1971 in Form der Kon­takt­kom­mis­si­on "Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz/Bun­des­agen­tur für Ar­beit". Die letz­te Rah­men­ver­ein­ba­rung vom 15.10.2014 wird nun ab­ge­löst.

In der Ver­ein­ba­rung heißt es, dass die Ef­fek­ti­vi­tät der Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Schu­le und Be­rufs­be­ra­tung durch die An­wen­dung ge­mein­sa­mer Hand­lungs­stra­te­gi­en ge­stei­gert wer­den soll. Ins­be­son­de­re durch die Nut­zung mo­der­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel soll je­dem ein­zel­nen Schü­ler und je­der ein­zel­nen Schü­le­rin ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Be­ra­tung und Be­glei­tung zur Ver­fü­gung ste­hen.

Teil der Be­rufs­ori­en­tie­rung sol­len auch Pra­xis­er­fah­run­gen wie Werk­statt­ta­ge oder Be­triebs­prak­ti­ka sein. Auch die El­tern sol­len in die Be­ra­tung ein­ge­bun­den wer­den.

"Fal­sche Vor­stel­lun­gen von der Be­rufs­welt oder den ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten und In­ter­es­sen sind oft Grün­de für Start­schwie­rig­kei­ten, Stu­di­en- oder Aus­bil­dungs­ab­brü­che", er­klär­te Det­lef Schee­le, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Bun­des­agen­tur für Ar­beit. "Die Schu­len und die Be­rufs­be­ra­tung wol­len die Ju­gend­li­chen auf dem Weg der Ent­schei­dungs­fin­dung, wel­che Be­rufs­aus­bil­dung oder wel­ches Stu­di­um für sie rich­tig ist, durch prä­ven­ti­ve und auf­ein­an­der ab­ge­stimm­te Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te be­glei­ten. Dies ist der bes­te Weg, um Brü­che in Bil­dungs­bio­gra­phi­en zu ver­mei­den. Die un­ter­zeich­ne­te Ver­ein­ba­rung bil­det den Rah­men da­für und setzt die jah­re­lan­ge gu­te Zu­sam­men­ar­beit fort", so Schee­le wei­ter.

Für die Um­set­zung der Eck­punk­te emp­feh­len BA und KMK den Län­dern und Re­gio­nal­di­rek­tio­nen der Agen­tu­ren, kon­kre­te Vor­ha­ben in ei­ge­nen Ver­ein­ba­run­gen fest­zu­le­gen und fort­zu­schrei­ben.


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Letzte Überarbeitung: 5. Januar 2018

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