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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/201

Be­wer­ber möch­ten mehr über künf­ti­ge Kol­le­gen wis­sen

Laut ei­ner ak­tu­el­len Be­fra­gung wün­schen sich Kan­di­da­ten im Be­wer­bungs­pro­zess mehr In­for­ma­tio­nen über das kol­le­gia­le Mit­ein­an­der im Un­ter­neh­men
Gute Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzen, Chef

16.08.2018. (dpa/wie) - Der Team­spi­rit spielt für Ar­beit­neh­mer im Job ei­ne ent­schei­den­de Rol­le, wie aus ei­ner Be­fra­gung des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens re­spon­di im Auf­trag von mo­bi­le­Job.com her­vor­geht.

Von den rund 1.000 be­frag­ten Nicht­aka­de­mi­kern ga­ben 36 Pro­zent an, schon ein­mal ge­kün­digt zu ha­ben, weil der Team­geist nicht ge­stimmt hat. Da­bei war für 31 Pro­zent Mob­bing am Ar­beits­platz der Grund für die Kün­di­gung. Ein Vier­tel be­män­gel­te ei­ne schwa­che Team­lei­tung und wei­te­re 20 Pro­zent ha­ben auf­grund von Kom­pe­tenz­ge­ran­gel un­ter Kol­le­gen das Un­ter­neh­men ver­las­sen.

Für ei­ne gu­te Zu­sam­men­ar­beit sind für die Teil­neh­mer ei­ne of­fe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, Spaß bei der Ar­beit so­wie Fair­ness im Um­gang mit­ein­an­der aus­schlag­ge­bend.

Da die Ar­beits­at­mo­sphä­re so wich­tig ist, wün­schen sich auch Ar­beits­su­chen­de, be­reits im Be­wer­bungs­pro­zess mehr über ih­re zu­künf­ti­gen Kol­le­gen und die Art der Zu­sam­men­ar­beit zu er­fah­ren. Fast 80 Pro­zent der Be­frag­ten ga­ben an, dass die­se The­ma in Stel­len­an­zei­gen und auf Kar­rie­re­web­sei­ten von Un­ter­neh­men zu kurz kommt. Da­bei sind be­son­ders be­schrei­ben­de Tex­te und Team­fo­tos und we­ni­ger Un­ter­neh­mens­vi­de­os ge­fragt. Letz­te­re wer­den häu­fig als "hip­pe Em­ploy­er-Bran­ding-Maß­nah­me" ein­ge­schätzt.

Für den Groß­teil ist zu­dem Gleich­be­hand­lung am Ar­beits­platz sehr wich­tig. Da­zu ge­hört glei­che Be­zah­lung, glei­che Ar­beits­zei­ten und ein aus­ge­gli­che­nes Maß an Ver­ant­wor­tung. Hin­sicht­lich der Ge­schlech­ter­ver­tei­lung in den Teams wa­ren un­ter den Be­frag­ten vor al­lem ge­misch­te Teams be­liebt. Eben­so spra­chen sich die Teil­neh­mer für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Al­ters­struk­tur aus.

Ins­ge­samt wün­schen sich Nicht­aka­de­mi­ker von Un­ter­neh­men mehr Trans­pa­renz in Be­zug auf den Um­gang mit Mit­ar­bei­tern, wie Stef­fen Ma­nes, Ge­schäfts­füh­rer von mo­bi­le­Job.com, schluss­fol­gert. "Ge­halt und Ar­beits­zei­ten sol­len in den Teams gleich be­mes­sen sein. Zu­dem ist es sinn­voll, das Team schon im Be­wer­bungs­pro­zess deut­li­cher in den Fo­kus zu rü­cken. Un­ter­neh­men, die Mit­ar­bei­ter mit nicht­aka­de­mi­schen Hin­ter­grund su­chen, soll­ten des­we­gen da­mit be­gin­nen, ih­re Team­struk­tu­ren in ih­re Em­ploy­er-Bran­ding-Maß­nah­men zu in­te­grie­ren."


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Letzte Überarbeitung: 31. August 2018

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