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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/095

Bun­des­prä­si­dent setzt sich für be­ruf­li­che Bil­dung ein

Wäh­rend der "Wo­che der be­ruf­li­chen Bil­dung" reist Frank-Wal­ter St­ein­mei­er mit sei­ner Frau durch sechs Bun­des­län­der, um die dua­le Aus­bil­dung auf­zu­wer­ten
Schloss Bellevue, Bundespräsident Deutschland

17.04.2018. (dpa/wie) - Am gest­ri­gen Mon­tag star­te­te Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter St­ein­mei­er und sei­ne Ehe­frau El­ke Bü­den­be­n­der ih­re fünf-tä­gi­ge Rei­se durch die Bun­des­re­pu­blik im Zu­ge der "Wo­che der be­ruf­li­chen Bil­dung".

Ziel des Bun­des­prä­si­den­ten und sei­ner "First La­dy" ist es, sich für ein Aus­bil­dungs­sys­tem ein­zu­set­zen, dass mög­lichst je­dem ei­ne Chan­ce bie­tet. Da­zu for­der­te Bü­den­be­n­der in Ber­lin fai­re Ar­beits­be­din­gun­gen und ei­ne an­ge­mes­se­ne Aus­bil­dungs­ver­gü­tung.

Dies sei auch "ei­ne Fra­ge der Wert­schät­zung", so die "First La­dy". Man kön­ne stolz auf die be­ruf­li­che Bil­dung in Deutsch­land sein, sie müs­se aber auch ge­pflegt wer­den. "Da­zu ge­hö­ren gu­te Aus­bil­dungs­be­din­gun­gen, und da­zu ge­hört vor al­lem auch die ge­sell­schaft­li­che An­er­ken­nung von Aus­bil­dungs­be­ru­fen."

Zu­dem müs­se man Schü­le­rin­nen und Schü­lern laut Bü­den­be­n­der schon Früh­zeit die Mög­lich­kei­ten in Be­zug auf das Be­rufs­le­ben vor Au­gen füh­ren. Denn ei­ne aka­de­mi­sche Kar­rie­re sei nicht für je­den Jun­gen Men­schen der rich­ti­ge Weg. Auch die Ge­schlechterkli­schees sol­len ab­ge­legt wer­den, da Frau­en eben­so gut In­ge­nieu­rin­nen sein könn­ten, wie Män­ner Ki­ta-Er­zie­her.

Die stell­ver­tre­ten­de DGB-Vor­sit­zen­de El­ke Han­nack äu­ßer­te sich kri­tisch zum der­zei­ti­gen Aus­bil­dungs­sys­tem. "Mehr als zwei Mil­lio­nen jun­ge Men­schen im Al­ter von 20 bis 34 Jah­ren sind oh­ne Aus­bil­dung", so Han­nack. Das lie­ge auch dar­an, dass die Aus­bil­dungs­chan­cen stark von "Wohn­ort, Schul­ab­schluss und Pass" ab­hin­gen. Da­mit stei­ge die Ge­fahr von Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit und pre­kä­rer Be­schäf­ti­gung. "Wol­len wir den so­zia­len Zu­sam­men­halt si­chern, muss in Zu­kunft je­der Ju­gend­li­che die Chan­ce auf ei­nen Aus­bil­dungs­platz be­kom­men", sag­te Han­nack.

Bis Frei­tag wer­den St­ein­mei­ner und sei­ne Frau wei­te­re Ter­mi­ne in Ham­burg, Pots­dam, Leip­zig, Lud­wigs­burg, Bie­tig­heim-Bis­sin­gen, Stutt­gart, Düs­sel­dorf, Es­sen und Dort­mund wahr­neh­men.


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Letzte Überarbeitung: 7. August 2018

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