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Deut­li­cher Per­so­nal­an­stieg im öf­fent­li­chen Dienst

Be­son­ders bei der Po­li­zei, in Ki­tas und an Hoch­schu­len konn­te in Sa­chen Per­so­nal zu­ge­legt wer­den, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt mit­teilt
Feuerwehrmann Polizist Arzt

22.06.2018. (dpa/wie) - Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt hat an­läss­lich des Ta­ges der Ver­ein­ten Na­tio­nen für den öf­fent­li­chen Dienst am 23.06.2018 ei­ni­ge vor­läu­fi­ge Zah­len zur Per­so­nal­stand­sta­tis­tik bei Bund und Län­dern ver­öf­fent­licht.

Dem­nach gab es im öf­fent­li­chen Dienst zum Stich­tag 30.06.2017 rund 4,76 Mil­lio­nen Be­schäf­tig­te und da­mit ge­nau ein Pro­zent bzw. 47.500 mehr als Mit­te 2016. Bei der Po­li­zei in Bund und Län­dern, die in der Ver­gan­gen­heit des Öf­te­ren den an­hal­ten­den Per­so­nal­man­gel be­klag­ten (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 17/035 Po­li­zei laut Ge­werk­schaft bun­des­weit mit 22 Mil­lio­nen Über­stun­den), wur­den 6.100 mehr Ord­nungs­hü­ter be­schäf­tig­te als im Vor­jahr. Das ist der größ­te Per­so­nal­zu­wachs seit 20 Jah­ren.

Ins­ge­samt zähl­te das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt rund 319.400 Po­li­zis­ten, was ein Plus von zwei Pro­zent ge­gen­über 2016 be­deu­tet. Da­von wa­ren 86 Pro­zent ver­be­am­tet. Ei­nen be­son­ders star­ken An­stieg gab es bei der Bun­des­po­li­zei in Sa­chen Nach­wuchs­kräf­te. Hier konn­ten 65 Pro­zent mehr Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se ver­zeich­net wer­den als im Jahr zu­vor.

Auch in kom­mu­na­len Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen gab es ei­nen Per­so­nal­an­stieg. Et­wa 7.100 (+ 3,4 Pro­zent) ka­men seit 2016 neu da­zu. Hier­bei han­delt es sich laut der Mit­tei­lung um ei­nen seit Jah­ren an­hal­ten­den Per­so­nal­zu­wachs, da die Zahl der Ki­ta-Mit­ar­bei­ter in den letz­ten zehn Jah­ren um 59 Pro­zent bzw. 78.000 ge­stie­gen ist. Ins­ge­samt gab es Mit­te 2017 rund 211.600 Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her.

Auch das Hoch­schul­per­so­nal konn­te auf­ge­stockt wer­den. So wur­den hier zum Stich­tag ins­ge­samt 534.800 Men­schen be­schäf­tig und da­mit 1,5 Pro­zent (+8.000) mehr als in 2016.


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Letzte Überarbeitung: 27. Juni 2018

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