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Ef­fek­ti­ve Ur­laubs­pla­nung mit den Brü­ck­en­ta­gen 2019

Brü­cken schla­gen ist ei­ne be­lieb­te Form der Ur­laubs­pla­nung. Da­für gibt es auch 2019 reich­lich Ge­le­gen­heit
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30.11.2018. (dpa/fle) - Die Rech­nung ist ver­lo­ckend: Vier Ur­laubs­ta­ge ein­set­zen und da­für zehn freie Ta­ge am Stück ge­nie­ßen. Oder zwei Ur­laubs­ta­ge für fünf freie Ta­ge.

Auch 2019 gibt es wie­der reich­lich Ge­le­gen­hei­ten für den ef­fi­zi­en­ten Ein­satz von Ur­laubs­ta­gen.

Denn die gu­te Nach­richt lau­tet: Im kom­men­den Jahr lie­gen vie­le Fei­er­ta­ge, die an ein Da­tum ge­bun­den sind, ar­beit­neh­mer­freund­lich in der Wo­che. Le­dig­lich die Hei­li­gen Drei Kö­ni­ge (06.01.2019) fal­len auf ei­nen Sonn­tag. Das be­trifft die Be­schäf­tig­ten in Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg und Sach­sen-An­halt, wo die­ser Tag ein ge­setz­li­cher Fei­er­tag ist.

Der Tag der Ar­beit am 01.05.2019 fällt zum Bei­spiel auf ei­nen Mitt­woch. Das be­deu­tet: Zwei Ur­laubs­ta­ge (Don­ners­tag und Frei­tag) er­ge­ben ins­ge­samt fünf freie Ta­ge. Das macht 2,5 freie Ta­ge pro in­ves­tier­tem Ur­laubs­tag, das Wo­chen­en­de ein­ge­rech­net.

Noch mehr lohnt sich der Tag der Deut­schen Ein­heit (03.10.2019). Die Wie­der­ver­ei­ni­gung wird 2019 an ei­nem Don­ners­tag ge­fei­ert. So kann man sich mit ei­nem Ur­laubs­tag gleich ein ver­län­ger­tes Wo­chen­en­de über ins­ge­samt vier Ta­ge si­chern.

Auch die im Ka­len­der wan­dern­den Ta­ge, die nur in ei­ni­gen Bun­des­län­dern ge­setz­li­che Fei­er­ta­ge sind, lie­gen güns­tig: Ma­riä Him­mel­fahrt (15.08.2019) und der Re­for­ma­ti­ons­tag (31.10.2019) fal­len auf ei­nen Don­ners­tag, Al­ler­hei­li­gen (01.11.2019) auf ei­nen Frei­tag.

Im­mer gut für ein ver­län­ger­tes Wo­chen­en­de ist Chris­ti Him­mel­fahrt (30.05.2019). Weil die­ses bun­des­wei­te Fest stets 40 Ta­ge nach Os­tern ge­fei­ert wird, fällt es ver­läss­lich auf ei­nen Don­ners­tag. Wer den Frei­tag frei nimmt, si­chert sich vier freie Ta­ge am Stück. Ei­ne ver­lo­cken­de Op­ti­on auch für Vä­ter nach der Bol­ler­wa­gen­tour zu Him­mel­fahrt.

Eben­falls im­mer don­ners­tags ist Fron­leich­nam (20.06.2019). Frei ha­ben dann die Men­schen in Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg, Hes­sen, Nord­rhein-West­fa­len, Rhein­land-Pfalz, Saar­land so­wie in Tei­len Thü­rin­gens und Sach­sens.

Fes­te Grö­ßen im Brü­ck­en­ta­ge-Ka­len­der sind Os­tern und Pfings­ten. Neh­men Be­schäf­tig­te die vier Ta­ge vor Kar­frei­tag (19.04.2019) frei, ha­ben sie bis Os­ter­mon­tag ins­ge­samt zehn freie Ta­ge am Stück. Auch Pfings­ten bie­tet sich dank des frei­en Pfingst­mon­tags (10.06.2019) an, um das oh­ne­hin schon ver­län­ger­te Wo­chen­en­de mit ei­ni­gen Ur­laubs­ta­gen noch ein biss­chen wei­ter in die Län­ge zu stre­cken.

Be­son­ders gut las­sen sich 2019 die Weih­nachts­ta­ge nut­zen. Sie fal­len auf ei­nen Mitt­woch und Don­ners­tag. Hei­lig­abend am Diens­tag ist zwar ein Ar­beits­tag. In vie­len Fir­men müs­sen An­ge­stell­te aber nur ei­nen hal­ben Ur­laubs­tag in­ves­tie­ren, um den gan­zen Tag frei zu ha­ben. Im Ide­al­fall kom­men Be­schäf­tig­te rund ums Fest al­so mit zwei­ein­halb Ur­laubs­ta­gen auf neun freie Ta­ge in­klu­si­ve der Wo­chen­en­den.

Und wer zwei Ta­ge mehr in­ves­tiert, kommt so­gar auf ins­ge­samt zwölf freie Ta­ge. Denn der Neu­jahrs­tag 2020 fällt auf ei­nen Mitt­woch. Ei­ne gu­te Mög­lich­keit, um ei­ne Brü­cke ins neue Jahr zu schla­gen.

In Be­leg­schaf­ten sind die Brü­ck­en­ta­ge na­tür­lich be­gehrt. Bei der Ur­laubs­pla­nung kann es da­her oft­mals zu Kon­flik­ten kom­men. Ei­ne früh­zei­ti­ge Pla­nung ist des­halb um­so wich­ti­ger.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 30. November 2018

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