HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/275

Bei­trä­ge zur Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung sin­ken um sechs Mil­li­ar­den Eu­ro

Die gu­te Kon­junk­tur er­laubt es, den Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rungs­bei­trag zu sen­ken. Trotz­dem blei­ben Über­schüs­se in der Ver­si­che­rungs­kas­se
Hunderteuroscheine

12.11.2018. (dpa/fle) - Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) rech­net trotz der für An­fang 2019 ge­plan­ten Bei­trags­sen­kung von 0,5 Pro­zent­punk­ten in der Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung für das kom­men­de Jahr mit ei­nem Über­schuss von rund ei­ner hal­ben Mil­li­ar­de Eu­ro.

Be­trie­be und Be­schäf­tig­te müss­ten ab 2019 pro Jahr fast sechs Mil­li­ar­den Eu­ro we­ni­ger ein­zah­len, teil­te die BA nach Ver­ab­schie­dung ih­res nächs­ten Haus­hal­tes am Frei­tag in Nürn­berg mit. Für 2018 hat­te die BA mit ei­nem Über­schuss von rund 2,5 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­rech­net, tat­säch­lich blie­ben bis Ok­to­ber mehr als 6 Mil­li­ar­den Eu­ro üb­rig.

Der Ar­beits­lo­sen­bei­trag wird zum 01.01.2019 von der­zeit drei auf 2,5 Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens ge­senkt. 0,1 Punk­te der Sen­kung sind bis En­de 2022 be­fris­tet. "Auf­grund der gu­ten kon­junk­tu­rel­len La­ge und his­to­risch nied­ri­ger Ar­beits­lo­sen­zah­len kommt nie­mand an ei­ner Bei­trags­sen­kung vor­bei", sag­te der Vor­sit­zen­de des BA-Ver­wal­tungs­rats, Pe­ter Cle­ver. Er ver­tritt die Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de in dem Kon­troll­gre­mi­um. Es ste­he wei­ter­hin aus­rei­chend Geld für För­der­maß­nah­men zur Ver­fü­gung.

Mit 2,1 Mil­li­ar­den Eu­ro er­höht die BA et­wa das Wei­ter­bil­dungs­bud­get um rund 440 Mil­lio­nen. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te die Bun­des­be­hör­de rund 1,6 Mil­li­ar­den Eu­ro für Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­an­schlagt. Da­mit wird sie ei­nem neu­en Ge­setz ge­recht, das die Mög­lich­kei­ten der Wei­ter­bil­dungs­för­de­rung der Be­hör­de er­wei­tert.

Für das kom­men­de Jahr rech­net die Bun­des­agen­tur mit Rück­la­gen in Hö­he von 24,3 Mil­li­ar­den Eu­ro. Mit dem Geld sol­len wirt­schaft­li­che Flau­ten ab­ge­fe­dert wer­den. Ak­tu­ell liegt das Fi­nanz­pols­ter bei rund 20 Mil­li­ar­den Eu­ro.

Nä­he­rer In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 11. November 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de