HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/019

Ge­halt noch im­mer wich­tigs­ter Grund für Job­wech­sel

Je­der zehn­te Deut­sche plant im Jahr 2018 sei­nen Ar­beit­ge­ber zu wech­seln. Geld und per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung ste­hen da­bei im Fo­kus.
Berufswahl, Berufsorientierung, Berufsberatung, Richtungswahl

22.01.2018. (dpa/wie) - Im No­vem­ber 2017 hat You­gov rund 2.000 Men­schen in Deutsch­land ge­fragt, ob sie ei­nen Job­wech­sel für 2018 pla­nen oder zu­min­dest dar­über nach­den­ken. Au­ßer­dem soll­ten die Teil­neh­mer An­ga­ben da­zu ma­chen, was die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en für ei­nen Ar­beit­ge­ber­wech­sel wä­ren und wel­che per­sön­li­chen Grün­de da­ge­gen spre­chen könn­ten.

Die Aus­wer­tung er­gab, dass sich je­der Zehn­te fest vor­ge­nom­men hat, ei­nen neu­en Job zu su­chen. Dar­über hin­aus konn­ten sich Zwölf Pro­zent der Be­frag­ten ei­ne be­ruf­li­che Ver­än­de­rung zu­min­dest vor­stel­len. Die Hälf­te der Teil­neh­mer schlos­sen dies ka­te­go­risch aus.

Für 30 Pro­zent der Be­frag­ten spricht die Zu­frie­den­heit im ak­tu­el­len Job ge­gen ei­nen neu­en Ar­beit­ge­ber. Et­wa je­den Fünf­ten (21 Pro­zent) schreckt ein mög­li­cher­wei­se nö­ti­ger Um­zug und die da­mit ver­bun­de­ne Dis­tanz zu Fa­mi­lie und Freun­den ab. Wei­te­re 16 Pro­zent blei­ben lie­ber in ih­rem Job, um der Stel­len­su­che und den Be­wer­bun­gen aus dem Weg zu ge­hen.

Kin­der sind laut der Stu­die kein Grund ge­gen ei­nen Job­wech­sel. So war die Quo­te der­je­ni­gen, die sich ei­nen Wech­sel durch­aus vor­stel­len könn­ten, bei den kin­der­lo­sen Teil­neh­mern ge­rin­ger (20 Pro­zent) als bei den El­tern (27 bis 31 Pro­zent, je nach An­zahl der Kin­der). Für le­dig­lich 40 bis 42 Pro­zent der Be­frag­ten mit Kin­dern kam ein Ar­beit­ge­ber­wech­sel gar nicht in Fra­ge, un­ter den Kin­der­lo­sen wa­ren es 54 Pro­zent.

Für die meis­ten war der wich­tigs­te Grund, sich auf die Su­che nach ei­nem neu­en Ar­beits­platz zu ma­chen, noch im­mer das Ge­halt. Über 60 Pro­zent der Be­frag­ten wähl­te die Ver­gü­tung als ent­schei­den­des Kri­te­ri­um. Für 30 Pro­zent stand die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung im Vor­der­grund und 27 Pro­zent wür­den ei­nen neu­en Job su­chen, um ih­re Work-Life-Ba­lan­ce zu ver­bes­sern.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 14. Juni 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de