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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/307

Gu­te Vor­sät­ze für das Be­rufs­le­ben

Vie­le Deut­sche neh­men sich vor, im kom­men­den Jahr här­ter für die Kar­rie­re zu ar­bei­ten. Ein Groß­teil sieht Stei­ge­rungs­po­ten­zi­al in der ei­ge­nen Leis­tung.
Stress am Arbeitsplatz, Burnout, Hamsterrad

13.12.2017. (dpa/wie) - Laut ei­ner Stu­die des Job-Por­tals In­de­ed ge­hen 37 Pro­zent der Deut­schen mit gu­ten Vor­sät­zen für das Ar­beits­le­ben ins neue Jahr. Für die Un­ter­su­chung be­frag­te das Markt­for­schungs­un­ter­neh­men re­spon­di im No­vem­ber die­ses Jah­res 2.944 Men­schen im Al­ter von 18 bis 69 Jah­ren.

Fast die Hälf­te der Be­frag­ten gab zu, hin­sicht­lich ih­rer Leis­tung im Job noch Luft nach oben zu se­hen. Un­ter den Azu­bis sa­hen so­gar 71 Pro­zent Stei­ge­rungs­po­ten­zi­al beim Rück­blick auf das Jahr 2017. Zwei Drit­tel der Be­am­ten se­hen sich da­ge­gen bei ih­rer Ar­beits­aus­las­tung am Li­mit.

Von den 1.089 Teil­neh­mern mit Vor­sät­zen für das kom­men­den Jahr neh­men sich 44 Pro­zent vor, mehr Pro­jekt­ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. 28 Pro­zent ga­ben so­gar an, im Pri­vat­le­ben zu­rück­ste­cken zu wol­len, um ih­re Kar­rie­re vor­an­zu­trei­ben. Auch die Teil­nah­me an mehr Mee­tings (32 Pro­zent) und häu­fi­ge­re be­ruf­li­che Tref­fen au­ßer­halb des ei­ge­nen Ein­satz­ge­bie­tes (20 Pro­zent) wur­den als Vor­sät­ze ge­nannt.

Ein Teil der Be­frag­ten will sich al­ler­dings be­ruf­lich et­was zu­rück­neh­men. So sag­ten 20,5 Pro­zent, dass sie sel­te­ner die Ar­beits-E-Mails von zu­hau­se che­cken wol­len. Knapp ein Vier­tel (24 Pro­zent) gab an, die Mit­tags­pau­se nicht mehr so häu­fig am Schreib­tisch ver­brin­gen zu wol­len und 28 Pro­zent der Teil­neh­mer pla­nen öf­ter im Ho­me Of­fice zu ar­bei­ten.

Au­ßer­dem ha­ben sich 24,5 Pro­zent der be­frag­ten Ar­beit­neh­mer vor­ge­nom­men, ih­re Ar­beits­zeit im nächs­ten Jahr zu re­du­zie­ren. Dem ste­hen 21 Pro­zent ent­ge­gen, die noch mehr ar­bei­ten wol­len als in 2017. Nach Fei­er­abend soll für die meis­ten je­doch Schluss mit der Ar­beit sein. Über die Hälf­te (51 Pro­zent) möch­te nach der Ar­beit nicht mehr so häu­fig an den Job den­ken.

"Un­se­re Stu­die zeigt: Ei­ne gro­ße An­zahl von ih­nen will sich im kom­men­den Jahr mehr ein­brin­gen. Es exis­tiert al­so nicht nur die Kar­rie­re-Ge­ne­ra­ti­on, die ih­re gu­ten Vor­sät­ze für das neue Jahr mit mehr Frei­zeit und ei­ner mög­lichst ho­hen Work-Life-Ba­lan­ce ver­bin­det", er­klär­te Frank Hens­gens, Ge­schäfts­füh­rer bei In­de­ed Deutsch­land. "Das ist ei­ne gu­te Aus­gangs­po­si­ti­on für Ar­beit­ge­ber, die ih­ren Mit­ar­bei­tern ge­nau die Kar­rie­re­per­spek­ti­ve bie­ten und ih­nen Mög­lich­kei­ten zur be­ruf­li­chen Ent­fal­tung ein­räu­men."


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Letzte Überarbeitung: 28. März 2018

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