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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/056

Gu­tes Ar­beits­kli­ma hat po­si­ti­ven Ein­fluss auf die Mo­ti­va­ti­on

Ein an­ge­neh­mes Ver­hält­nis zu den Kol­le­gen und Vor­ge­setz­ten so­wie fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten sind den Deut­schen für die Mo­ti­va­ti­on am wich­tigs­ten, wie ei­ne ak­tu­el­le Um­fra­ge zeigt
Gute Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzen, Chef

02.03.2018. (dpa/wie) - Für 65 Pro­zent der deut­schen Ar­beit­neh­mer sind in­ter­es­san­te Auf­ga­ben und ein net­tes Team wich­ti­ger als ein üp­pi­ges Ge­halt. Das geht aus der re­prä­sen­ta­ti­ven Stu­die "Ar­beits­mo­ti­va­ti­on 2018" der Man­power­Group her­vor. Für die Stu­die wur­den die Ant­wor­ten ei­ner On­line-Um­fra­ge un­ter 1.022 Bun­des­bür­gern im Al­ter zwi­schen 18 und 65 Jah­ren aus­ge­wer­tet.

Dem­nach hat ein an­ge­neh­mes Ver­hält­nis zu den Kol­le­gen und Vor­ge­setz­ten für 46 Pro­zent der Teil­neh­mer ei­nen po­si­ti­ven Ein­fluss auf die Mo­ti­va­ti­on. Auf Platz zwei der meist­ge­nann­ten Fak­to­ren lan­de­ten fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten (37 Pro­zent). Für 30 Pro­zent der Be­frag­ten ist es mo­ti­vie­rend, mit den Kol­le­gen auch au­ßer­halb der Ar­beit ei­ne gu­te Be­zie­hung zu pfle­gen.

"Ei­ne ver­trau­ens­vol­le At­mo­sphä­re prägt die Ar­beits­mo­ral ent­schei­dend mit", sagt Her­warth Bru­ne, Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung der Man­power­Group Deutsch­land. "Wer ger­ne mit sei­nen Kol­le­gen und Vor­ge­setz­ten zu­sam­men­ar­bei­tet und auch mal nach Bü­ro­schluss et­was ge­mein­sam un­ter­nimmt, ist deut­lich mo­ti­vier­ter."

Der Ein­fluss ei­nes schön ge­stal­te­ten Bü­ros auf die Ar­beits­mo­ral hat hin­ge­gen ab­ge­nom­men. Lag das De­sign des Ar­beits­um­fel­des im Vor­jahr noch auf Platz vier der wich­tigs­ten Fak­to­ren, war es die­ses Mal mit rund 20 Pro­zent nur noch Platz sie­ben. Viel­mehr wün­schen sich die Be­schäf­tig­ten von ih­rem Ar­beit­ge­ber "klei­ne Ges­ten der Wert­schät­zung", wie et­wa Blu­men zum Ge­burts­tag oder Scho­ko­la­de zu Weih­nach­ten. Für 23 Pro­zent der Teil­neh­mer sind die­se Auf­merk­sam­kei­ten för­der­lich für die Mo­ti­va­ti­on.

Im­mer noch mehr als die Hälf­te der Be­frag­ten ga­ben an, nur we­gen des Gel­des ar­bei­ten zu ge­hen (52 Pro­zent). Al­ler­dings wa­ren es 2016 noch 57 Pro­zent, was zeigt, dass das Ge­halt zu­neh­mend an Be­deu­tung in Be­zug auf die Ar­beits­ein­stel­lung ver­liert. Zu­dem wür­den fast drei Vier­tel im Fal­le von Lan­ge­wei­le oder Stress am Ar­beits­platz auf ei­nen gut be­zahl­ten Job ver­zich­ten.

"Ar­beit­ge­ber sind gut be­ra­ten, wenn sie mehr bie­ten als nur leis­tungs­ge­rech­te Be­zah­lung", sagt Bru­ne. "Wer sei­ne Mit­ar­bei­ter lan­ge im Un­ter­neh­men hal­ten möch­te, soll­te für ei­ne gu­te Ar­beits­at­mo­sphä­re sor­gen." Auf der an­de­ren Sei­te wür­den nur 39 Pro­zent der Teil­neh­mer für ei­nen in­ter­es­san­ten Job zeit­wei­se auf Ge­halt ver­zich­ten. Im Jahr zu­vor wa­ren es noch 57 Pro­zent.


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Letzte Überarbeitung: 7. Juni 2018

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