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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/147

Je­der drit­te Be­trieb nutzt Ar­beits­zeit­kon­ten

Ei­ner Stu­die des IAB zu­fol­ge hat sich die Nut­zung von Ar­beits­zeit­kon­ten seit 1999 fast ver­dop­pelt - Lang­zeit­kon­ten sind je­doch die Aus­nah­me
Wanduhr

19.06.2018. (dpa/wie) - Der Trend zu fle­xi­blen Ar­beits­zeit­mo­del­len wur­de in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im deut­li­cher. Ein In­stru­ment da­für ist das Ar­beits­zeit­kon­to.

Ar­beit­neh­mer kön­nen da­mit Mehr­ar­beit an­spa­ren und spä­ter durch Frei­zeit aus­glei­chen, wäh­rend die Mög­lich­keit ei­nes fle­xi­ble­ren Ar­beits­kräf­te­ein­sat­zes Vor­tei­le für den Ar­beit­ge­ber mit sich bringt. Wie das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) in ei­ner Be­triebs­um­fra­ge her­aus­ge­fun­den hat, bie­tet je­der drit­te Be­trieb Ar­beits­zeit­kon­ten an.

Da­bei han­delt es sich in den meis­ten Fäl­len um kurz­fris­ti­ge Kon­ten, bei de­nen die an­ge­häuf­te Mehr­ar­beit in­ner­halb von sechs bis zwölf Mo­na­ten durch Frei­zeit aus­ge­gli­chen wer­den muss. Lang­zeit­kon­ten wa­ren un­ter den rund 16.000 Teil­neh­mern der Be­fra­gung deut­lich un­be­lieb­ter.

Le­dig­lich je­der 50. Be­trieb gibt sei­nen Be­schäf­tig­ten die Mög­lich­keit ei­nes se­pa­ra­ten Lang­zeit­kon­tos, wel­ches in der Re­gel für Fa­mi­li­en­zei­ten oder zu Wei­ter­bil­dungs­zwe­cken ge­nutzt wird. Den For­schern zu­fol­ge gel­ten Lang­zeit­kon­ten nach wie vor als zu kom­pli­ziert. Au­ßer­dem wür­den sie nicht die Fle­xi­bi­li­tät in Be­zug auf die Auf­trags­la­ge und die Wün­sche des Ar­beit­neh­mers bie­ten, wie die kurz­fris­ti­gen Ar­beits­zeit­kon­ten.

Ins­ge­samt sam­mel­ten in 2016 über die Hälf­te (56 Pro­zent) der Be­schäf­tig­ten Mehr­hit­ar­beit, um sie Spä­ter "ab­zu­bum­meln", so die Aus­wer­tung. Das sind 21 Pro­zent mehr als noch im Jahr 1999 (35 Pro­zent).


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 19. Juni 2018

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