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ARBEITSRECHT AKTUELL // 19/027

Me­di­zin­stu­den­ten er­war­ten Mo­nats­net­to von 6.300 EUR

Ei­ne ak­tu­el­le Stu­die wer­tet die Ein­kom­mens­vor­stel­lun­gen von Me­di­zin­stu­den­ten aus: 5.000 bis 6.300 EUR net­to
Geld und Stethoskop

30.01.2019. (dpa/fle) - Et­wa 13.000 Me­di­zin­stu­den­ten und wur­den im Rah­men ei­ner Um­fra­ge der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung be­fragt, wel­che Er­war­tun­gen sie an ih­ren künf­ti­gen Be­ruf ha­ben.

Im Schnitt er­war­ten Deutsch­lands an­ge­hen­den Me­di­zi­ner ein künf­ti­ges Ein­kom­men von mehr als 6.300 EUR net­to im Mo­nat als Land- oder Stadt­arzt.

Für den Fall ei­ner künf­ti­gen An­stel­lung als an­ge­stell­ter Fach­arzt ge­hen die Be­frag­ten im Schnitt von ei­nem "an­ge­mes­se­nen Mo­nats­net­to­ein­kom­men" von knapp 5.000 EUR aus.

Im Jah­re 2010 la­gen die Ein­kom­mens­er­war­tun­gen für Land- und Stadt­ärz­te noch et­wa bei 5.400 EUR net­to und für an­ge­stell­te Fach­ärz­te bei 4.300 EUR net­to. Auch lie­gen die Ge­halts­er­war­tun­gen von Män­nern über den Vor­stel­lun­gen der be­frag­ten Frau­en.

95 Pro­zent der Be­frag­ten nann­ten zu­dem die Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Be­ruf als ent­schei­den­den Fak­tor für die Wahl ih­res spä­te­ren Ar­beits­plat­zes. In ei­ge­ner Pra­xis wä­ren ger­ne 53,5 Pro­zent tä­tig. Der Trend geht laut der Um­fra­ge da­bei zur Ge­mein­schafts­pra­xis: Dies ist für 50,6 Pro­zent die be­vor­zug­te Form der Nie­der­las­sung, ei­ne Ein­zel­pra­xis zie­hen 4,7 Pro­zent vor. Mehr als zwei von fünf Stu­den­ten kön­nen sich bei­des vor­stel­len.

Die All­ge­mein­me­di­zin und da­mit ei­ne spä­te­re haus­ärzt­li­che Tä­tig­keit ha­ben an At­trak­ti­vi­tät ge­won­nen. 42,5 Pro­zent der Be­frag­ten kön­nen sich dem­nach ei­ne Nie­der­las­sung als Haus­ärz­tin oder Haus­arzt vor­stel­len. Doch die Stu­den­ten ga­ben auch an, dass sie ins­be­son­de­re die men­ge an Bü­ro­kra­tie (62,3 Pro­zent) und das ho­he fi­nan­zi­el­le Ri­si­ko (57,4 Pro­zent) von ei­ner Nie­der­las­sung ab­hal­ten wür­de.

KBV-Chef An­dre­as Gas­sen sag­te: "Wich­tig für jun­ge Ärz­tin­nen und Ärz­te ist und bleibt der Wunsch nach Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Be­ruf." Ar­beits­zei­ten sol­len idea­ler­wei­se ge­re­gelt, aber gleich­zei­tig fle­xi­bel sein.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 10. Mai 2019

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