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17/293a Mehr Aus­hilfs­kräf­te für das Weih­nachts­ge­schäft

Be­son­ders im No­vem­ber steigt die Zahl der Job­an­ge­bo­te für Aus­hil­fen auf Weih­nachts­märk­ten, im Ein­zel­han­del und in Lo­gis­tik­un­ter­neh­men.
Menschenmenge beim Weihnachtsshoppen, Vorweihnachtszeit, Weihnachtsgeschäft

22.11.2017. (dpa/wie) - Um das Weih­nachts­ge­schäft zu be­wäl­ti­gen, müs­sen vie­le Un­ter­neh­men in Sa­chen Per­so­nal auf­sto­cken. Laut ei­ner Ar­beits­markt-Ana­ly­se des In­de­ed Hi­ring Labs ist die sai­son­be­zo­ge­ne Nach­fra­ge nach Aus­hilfs­kräf­ten in die­sem Jahr um sat­te 50,7 Pro­zent im Ver­gleich zum Jahr 2015 ge­stie­gen.

Da­bei ha­ben die Ar­beit­ge­ber schon im Spät­som­mer an­ge­fan­gen, die Stel­len­an­zei­gen für Weih­nachts­jobs zu schal­ten. Die po­ten­zi­el­len Ar­beit­neh­mer fin­gen aber erst Mit­te No­vem­ber an, nach ent­spre­chen­den Stel­len zu su­chen. Die Such­an­fra­gen ha­ben sich al­ler­dings seit 2015 mehr als ver­dop­pelt (+ 101 Pro­zent), heißt es in der Aus­wer­tung.

Bei den Stel­len han­delt es sich na­tur­ge­mäß zum größ­ten Teil um be­fris­te­te Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se. "Bei vie­len Weih­nachts­jobs han­delt es sich um so­ge­nann­te aty­pi­sche Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se wie bei­spiels­wei­se Mi­ni-Jobs oder be­fris­te­te An­stel­lun­gen. Der An­teil sol­cher aty­pi­scher Be­schäf­ti­gun­gen lag 2016 in Deutsch­land ins­ge­samt bei 21 Pro­zent. Rein auf den vor­weih­nacht­li­chen Ar­beits­markt be­zo­gen liegt er bei gut 90 Pro­zent", er­klärt An­ni­na He­ring, die die In­de­ed-Ana­ly­se durch­ge­führt hat.

Et­wa je­de vier­te aus­ge­schrie­be­ne Stel­le stand in Ver­bin­dung mit ei­ner Tä­tig­keit auf dem Weih­nachts­markt. Ab­ge­se­hen da­von fin­den sich die meis­ten Job­an­ge­bo­te in Ein­zel­han­dels- und Dro­ge­rie­ket­ten, da die­se in der Weih­nachts­zeit ih­re Um­satz­stärks­ten Wo­chen ha­ben. Auch Lo­gis­tik­un­ter­neh­men ha­ben in die­ser Pha­se er­höh­ten Be­darf an Hilfs­kräf­ten, um die gro­ße Men­ge an Brie­fen und Pa­ke­ten rechts­zei­tig zum Emp­fän­ger zu brin­gen.

Un­mit­tel­bar nach dem Start des Weih­nachts­ge­schäfts, ge­gen En­de No­vem­ber bzw. An­fang De­zem­ber, geht die Nach­fra­ge nach Weih­nachts­aus­hil­fen der Aus­wer­tung zu­fol­ge wie­der stark zu­rück.


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Letzte Überarbeitung: 28. März 2018

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