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ARBEITSRECHT AKTUELL // 20/013

Min­dest­lohn am Bau steigt

Die Ge­werk­schaft IG Bau konn­te sich mit der Ar­beit­ge­ber­sei­te auf ei­ne Er­hö­hung des Bau-Min­dest­lohns ei­ni­gen
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17.01.2020. (dpa/fle) - Der Weg für hö­he­re Min­dest­löh­ne am Bau in Deutsch­land ist frei.

Nach der Ge­werk­schaft IG BAU stimm­ten am Frei­tag in Ber­lin auch die Ar­beit­ge­ber für den Sch­lich­ter­spruch, der im De­zem­ber zwi­schen den Ta­rif­par­tei­en er­reicht wor­den war.

Von den neu­en Min­dest­löh­nen pro­fi­tie­ren nach Ge­werk­schafts­an­ga­ben mehr als 200.000 der bun­des­weit rund 820.000 Bau-Be­schäf­tig­ten.

Der Zen­tral­ver­band Deut­sches Bau­ge­wer­be so­wie der Haupt­ver­band der Deut­schen Bau­in­dus­trie hat­ten sich mit der IG BAU auf stei­gen­de Lohn­un­ter­gren­zen für die Bran­che ver­stän­digt. Dem­nach klet­tert der Min­dest­lohn für Hilfs­ar­bei­ten von April an um 35 Cent auf 12,55 EUR pro St­un­de. Der Min­dest­lohn für Fach­ar­bei­ter in West­deutsch­land und Ber­lin er­höht sich dann um 20 Cent auf 15,40 EUR be­zie­hungs­wei­se 15,25 EUR. In den ost­deut­schen Flä­chen­län­dern gibt es die­sen Fach­ar­bei­ter-Min­dest­lohn am Bau nicht.

Die In­dus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Um­welt hat­te jüngst be­reits für den Sch­lich­ter­spruch ge­stimmt. "Da­mit sind die Lohn-Stopp­schil­der nach un­ten ge­setzt", sag­te der Bun­des­vor­sit­zen­de Ro­bert Fei­ger.

Die neu­en Min­dest­löh­ne sind bis En­de 2020 gül­tig. Laut IG BAU wird et­wa je­der fünf­te Bau­ar­bei­ter nach dem bran­chen­spe­zi­fi­schen Min­dest­lohn be­zahlt. Die meis­ten Be­schäf­tig­ten be­kom­men mehr Geld: Die St­un­den­löh­ne in den ta­rif­ge­bun­de­nen Bau-Be­trie­ben be­gin­nen bei 13,77 EUR im Os­ten und 16,54 EUR in West­deutsch­land.

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Letzte Überarbeitung: 17. Januar 2020

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