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ARBEITSRECHT AKTUELL

17/296a Nach­fra­ge nach Mi­ni­jobs und Aus­bil­dun­gen ge­stie­gen

Die Aus­wer­tung der Top-Such­be­grif­fe auf dem Job­por­tal In­de­ed zeigt die ge­frag­tes­ten Beurfs­fel­der und Trends auf dem Ar­beits­markt.
Diagramme auf Tablet, Statistiken, Studien

27.11.2017. (dpa/wie) - Die Zahl der Deut­schen mit ei­nem Ne­ben­job hat in den letz­ten Jah­ren zu­ge­nom­men (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 17/225 Im­mer mehr Deut­sche job­ben ne­ben dem Haupt­be­ruf).

Die­ser Trend spie­gelt sich auch in den Such­an­fra­gen im In­ter­net wi­der. Laut der Aus­wer­tung der Top-Such­an­fra­gen 2017 der Job­sei­te In­de­ed wa­ren die meist­ge­such­ten Be­grif­fe "Ne­ben­job/Mi­ni­job". Ne­ben der Spit­zen­po­si­ti­on wur­de für die­se Such­an­fra­gen ein deut­li­ches Plus von 434 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr ver­zeich­net.

Die Wahl ei­nes Mi­ni- oder Ne­ben­jobs sei teil­wei­se be­wusst ge­wählt, um Zeit für die Fa­mi­lie zu ha­ben. Zum Teil sei­en die Ne­ben­jobs aber zu­sätz­lich zum Haupt­be­ruf not­wen­dig, um den Le­bens­un­ter­halt auf­zu­sto­cken.

Ei­nen wei­te­ren gro­ßen Zu­wachs gab es bei der Such­an­fra­ge "Aus­bil­dung 2017". Die Nach­fra­ge nach dua­len Aus­bil­dun­gen war mehr als drei mal so hoch, wie noch in 2016 (+ 350 Pro­zent). Die Aus­wer­tung legt au­ßer­dem Na­he, dass der Wunsch nach ei­ner An­stel­lung mit Ho­me Of­fice im­mer grö­ßer wird. Ei­ne Such­an­fra­ge nach "Ar­bei­ten von zu Hau­se" wur­de in 2017 fast drei mal häu­fi­ger ge­star­tet als im letz­ten Jahr (+281 Pro­zent).

Bei den Ar­beit­ge­bern der Ge­sund­heits­bran­che be­son­ders ge­fragt sind nicht nur die Pfle­ge­be­ru­fe son­dern be­son­ders Aus­gen­op­ti­ker. Der Be­ruf steht nach Stel­len­an­zei­gen an der Spit­ze in der Bran­che. Aber auch die Be­wer­ber such­ten eif­rig nach An­stel­lun­gen als Au­gen­op­ti­ker. Der Zu­wachs der Such­an­fra­gen lag hier bei sat­ten 321 Pro­zent.

Ei­ne wei­te­rer boo­men­der Be­reich auf dem Ar­beits­markt ist die IT-Bran­che. Die zu­neh­men­de Di­gi­ta­li­sie­rung er­höht auch die Be­deu­tung des The­mas Si­cher­heit. Das ist auch den ent­spre­chen­den Fach­kräf­ten be­wusst, wes­halb im­mer mehr Such­an­fra­gen die Be­grif­fe "Cy­ber Se­cu­ri­ty" be­inhal­te­ten (+ 317 Pro­zent). Im Be­reich "Pres­se- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit" konn­te eben­falls ein ge­stei­ger­tes Be­wer­ber­in­ter­es­se ver­zeich­net wer­den (+ 218 Pro­zent). 

Rück­läu­fig war da­ge­gen die Su­che nach Jobs mit den The­men "Flücht­ling" und "Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on" (- 80 Pro­zent bzw. - 63 Pro­zent). Das hän­ge zum Teil da­mit zu­sam­men, dass die Zu­wan­de­rungs­wel­le in 2017 et­was ab­ge­nom­men ha­be und zum An­de­ren, dass die Pro­ble­ma­tik deut­lich we­ni­ger Er­wäh­nung in den Me­di­en fin­de, als noch im ver­gan­ge­nen Jahr.


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Letzte Überarbeitung: 8. August 2018

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