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Ta­rif­ei­ni­gung im Elek­tro­hand­werk

Nach ei­ni­gem hin und her steht die Ta­rif­ei­ni­gung im ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Elek­tro­hand­werk: Es gibt 3,9 Pro­zent mehr Geld
Ingenieur Elektrotechnik und Informationstechnik

23.10.2019. (dpa/fle) - Rund 60.000 Ar­beit­neh­mer im ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Elek­tro­hand­werk be­kom­men künf­tig mehr Geld.

Der für die Ar­beit­ge­ber­sei­te zu­stän­di­ge Fach­ver­band Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik so­wie die Ge­werk­schaft IG Me­tall teil­ten am Mitt­woch mit, bei­de Sei­ten hät­ten sich bei ih­rer vier­ten Ta­rif­run­de auf ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag ge­ei­nigt.

Dem­nach stei­gen die Ge­häl­ter der Be­schäf­tig­ten in der Bran­che von No­vem­ber an um 3,9 Pro­zent. Azu­bis er­hal­ten künf­tig 60 EUR mehr im Mo­nat - das ent­spricht nach IG-Me­tall-An­ga­ben ei­ner Ent­gel­ter­hö­hung zwi­schen 6 und 8 Pro­zent. Der neue Ver­trag lau­fe bis En­de März 2021, hieß es.

IG-Me­tall-Ver­hand­lungs­füh­rer Ro­man Ro­ma­now­ski sag­te, das Er­geb­nis be­tei­li­ge die Ar­beit­neh­mer an­ge­mes­sen an der po­si­ti­ven Ent­wick­lung in der Bran­che. Ein Spre­cher des Elek­tro­hand­werks­ver­ban­des kom­men­tier­te auf An­fra­ge, der Kom­pro­miss sei vor dem Hin­ter­grund ei­ner sich ein­trü­ben­den Kon­junk­tur und an­ge­sichts von zwei Null­mo­na­ten für die Be­schäf­tig­ten im Sep­tem­ber und Ok­to­ber "ge­ra­de noch ver­tret­bar". Der bis­he­ri­ge Ta­rif­ver­trag war En­de Au­gust aus­ge­lau­fen.

Die Hand­werks­un­ter­neh­men der Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik er­wirt­schaf­ten im Süd­wes­ten nach Ver­bands­an­ga­ben jähr­lich ei­nen Um­satz von rund sie­ben Mil­li­ar­den Eu­ro, Ten­denz leicht stei­gend. Be­trie­be in die­sem Seg­ment ver­die­nen ihr Geld bei­spiels­wei­se mit der In­stal­la­ti­on von Elek­tro­an­la­gen oder En­er­gie­spei­chern so­wie im Be­reich des Elek­tro­ma­schi­nen­baus et­wa mit dem Bau von E-Mo­to­ren.

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Letzte Überarbeitung: 23. Oktober 2019

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