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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/157

Ta­rif­ver­hand­lun­gen in der ost­deut­schen Che­mie­bran­che

Zum Start der Ver­hand­lun­gen über mehr Geld in der ost­deut­schen Che­mie for­dert die Ge­werk­schaft ein deut­li­ches Plus - Ar­beit­ge­ber mah­nen zur Vor­sicht
Chemie Laborant, Wissenschaftler im Labor mit Reagenzglas

29.06.2018. (dpa/wie) - Die Che­mie­bran­che ist ei­ner der größ­ten Ar­beit­ge­ber in den neu­en Bun­des­län­dern. Ins­ge­samt rund 43.500 Men­schen wer­den in 162 ost­deut­schen Che­mie­un­ter­neh­men be­schäf­tigt. Am heu­ti­gen Frei­tag be­gin­nen die Ta­rif­ver­hand­lun­gen zwi­schen der In­dus­trie­ge­werk­schaft Berg­bau Che­mie En­er­gie (IG BCE) und dem Ver­band Nord­ost­che­mie (Ber­lin).

Wie ein Spre­cher der IG BCE mit­teil­te, for­dert die Ge­werk­schaft ei­ne Er­hö­hung der Ent­gel­te und Aus­bil­dungs­ver­gü­tun­gen um sechs Pro­zent. Au­ßer­dem sol­le das Ur­laubs­geld ver­dop­pelt und die Ar­beits­be­din­gun­gen ver­bes­sert wer­den.

Für die Ar­beit­ge­ber liegt die­se For­de­rung weit über dem, was sich die Bran­che leis­ten kann, dass es sich größ­ten­teils um klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men han­delt, so ein Spre­cher des Ver­ban­des Nord­ost­che­mie. Ob­wohl 2017 ein gu­tes Jahr für die ost­deut­schen Che­mie­be­trie­be ge­we­sen sei, müss­ten die ak­tu­el­len Ri­si­ken der US-Ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­po­li­tik, des Aus­tritts Groß­bri­tan­ni­ens aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on so­wie der Si­tua­ti­on auf dem Roh­stoff­markt be­rück­sich­tigt wer­den.

Des­halb stre­be man auf Sei­ten der Ar­beit­ge­ber ei­nen "an­ge­mes­se­nen Ab­schluss" an, wel­cher nicht über dem lie­gen soll, was die Un­ter­neh­men er­wirt­schaf­ten könn­ten. Für den Rest Deutsch­lands sol­len die Ta­rif­ver­hand­lun­gen An­fang Sep­tem­ber in Han­no­ver star­ten.


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Letzte Überarbeitung: 2. Juli 2018

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