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We­ni­ger Min­dest­lohn-Jobs in 2017

Die Zahl der nach dem ge­setz­li­chen Min­dest­lohn be­zahl­ten Be­schäf­tig­ten ist in 2017 im Ver­gleich zum Vor­jahr ge­sun­ken
Mindestlohn Geldmünzen 8,84 Euro

27.06.2018. (dpa/wie) - Ins­ge­samt wur­den im April 2017 knapp 1,4 Mil­lio­nen Men­schen mit dem ge­setz­li­chen Min­dest­lohn in Hö­he von 8,84 Eu­ro ver­gü­tet, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (De­sta­tis) mit­teil­te. Im Jahr 2016, als noch ein Min­dest­lohn in Hö­he von 8,50 Eu­ro galt, wa­ren es rund 1,8 Mil­lio­nen.

Zu­dem gab es zum sel­ben Zeit­punkt et­wa 800.000 Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se, die un­ter­halb der Min­dest­ver­gü­tung be­zahlt wur­den, ob­wohl sie prin­zi­pi­ell un­ter das Min­dest­l­ohn­ge­setz fie­len. Bei rund 700.000 der Min­dest­lohn-Jobs han­del­te es sich um ge­ring­fü­gi­ge Be­schäf­ti­gun­gen. Wei­te­re 400.000 Jobs wur­den in Teil­zeit aus­ge­übt und nur 200.000 Voll­zeit­stel­len wur­de mit 8,84 Eu­ro pro St­un­de ver­gü­tet.

In den neu­en Bun­des­län­dern be­trug der An­teil nach dem ge­setz­li­chen Min­dest­lohn be­zahl­ter Fach­kräf­te sechs Pro­zent (300.000) al­ler ost­deut­schen Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se. Im wes­ten Deutsch­lands be­trug der An­teil nur drei Pro­zent (1,1 Mil­lio­nen).

Die durch­schnitt­li­che Wo­chen­ar­beits­zeit bei Min­dest­lohn-Jobs ist sei Ein­füh­rung des ge­setz­li­chen Min­dest­lohns deut­lich ge­sun­ken. Auf die Ein­füh­rung in 2015 hat­ten die Ar­beit­ge­ber mit ei­ner Re­du­zie­rung der wö­chent­li­chen Ar­beits­stun­den von Voll­zeit­kräf­ten, die nach Min­dest­lohn be­zahlt wur­den, um zehn Pro­zent von 40 auf 36 St­un­den re­agiert. Im April 2017 sankt die Zahl noch­mals leicht von 36 auf 35 St­un­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 8. November 2018

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