HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/113

4,5 Mil­lio­nen Aus­fall­ta­ge we­gen Rü­cken­schmer­zen in Bay­ern

Die Krank­schrei­bun­gen auf­grund von Rü­cken­schmer­zen neh­men zu
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), Krankschreibung, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

09.05.2018. (dpa/eis) - In Bay­ern lit­ten, laut ei­ner Um­fra­ge für die Kran­ken­kas­se DAK, im letz­ten Jahr drei vier­tel der Be­schäf­tig­ten an Rü­cken­schmer­zen.

Da­mit sei­en Rü­cken­schmer­zen die zweit­wich­tigs­te Dia­gno­se nach aku­ten Atem­weg­sin­fek­tio­nen, so die DAK Bay­ern.

2017 wa­ren fünf Pro­zent al­ler Ar­beit­neh­mer min­des­tens ein­mal auf­grund von Rü­cken­schmer­zen krank­ge­schrie­ben.

Ins­ge­samt sind so mehr al 4,5 Mil­lio­nen Aus­fall­ta­ge we­gen Rü­cken­schmer­zen zu­sam­men ge­kom­men, was et­wa ein Zehn­tel al­ler Fehl­zei­ten in den Be­trie­ben aus­ma­che.

Der For­sa-Um­fra­ge für den DAK-Ge­sund­heits­re­port „Rät­sel Rü­cken - war­um lei­den so vie­le Bay­ern un­ter Schmer­zen?“ zu Fol­ge ha­ben et­wa 690.000 Er­werbs­tä­ti­ge in Bay­ern - das ist cir­ca je­der zehn­te - chro­ni­sche Schmer­zen, die drei Mo­na­te oder so­gar län­ger an­dau­ern. Den An­ga­ben nach war al­ler­dings nur et­wa je­der Drit­te al­ler Rü­cken­pa­ti­en­ten beim Arzt.

In den Kli­ni­ken sind Rü­cken­be­schwer­den eben­falls The­ma: 2016 sei­en über 40.000 Kran­ken­haus­fäl­le des­we­gen in Bay­ern re­gis­triert wor­den, was ei­nen An­stieg von et­wa 130 Pro­zent in den letz­ten neun Jah­ren be­deu­tet. Fast die Hälf­te der Pa­ti­en­ten wer­de als Not­fall auf­ge­nom­men. Mit 361 je 100.000 Ein­woh­nern lie­ge die Zahl der Kran­ken­haus­fäl­le stark über dem bun­des­wei­ten Schnitt von 306.

So­phie Schwab, Lei­te­rin der DAK-Lan­des­ver­tre­tung in Bay­ern, for­der­te die An­ge­bo­te in den Be­rei­chen Prä­ven­ti­on und Ver­sor­gung zu über­prü­fen. Und: „Da sich Stress und psy­chi­sche Be­las­tun­gen stark auf die Rü­cken­ge­sund­heit aus­wir­ken kön­nen, soll­te die­ser As­pekt stär­ker bei Dia­gno­se und Be­hand­lung be­rück­sich­tigt wer­den.“


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 15. Mai 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de