HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/183

Au­ßen­han­del hat gro­ßen Ein­fluss auf Ar­beit­neh­mer

Die in­ter­na­tio­na­len Han­dels­be­zie­hun­gen Deutsch­lands wir­ken sich laut ei­ner Stu­die so­wohl po­si­tiv als auch ne­ga­ti­ve auf die Ar­beit­neh­mer aus.
Lagerarbeit zieht ein Hubwagen im Lagerhaus, Lagerist

07.07.2017. (dpa/wie) - Das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) hat un­ter­sucht, in­wie­weit sich die zu­neh­men­den in­ter­na­tio­na­len Han­dels­ver­flech­tun­gen Deutsch­lands im Zu­ge der Glo­ba­li­sie­rung auf die Be­schäf­tig­ten der ein­zel­nen Bran­chen aus­wirkt.

Der Stu­die zu­fol­ge pro­fi­tie­ren die deut­schen Ar­beit­neh­mer "in vie­len Be­rei­chen er­heb­lich vom Au­ßen­han­del", so die Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler Wolf­gang Dauth, Se­bas­ti­an Find­ei­sen und Jens Sü­de­kum. Ins­be­son­de­re die Han­dels­be­zie­hun­gen mit Chi­na und Ost­eu­ro­pa hät­ten die Be­schäf­tig­ten­zah­len im ver­ar­bei­ten­den Ge­wer­be po­si­tiv be­ein­flusst.

Die An­ge­stell­ten in den ex­por­tie­ren­den Bran­chen und im In­dus­trie­sek­tor all­ge­mein wür­den auch auf dem Lohn­zet­tel von der Glo­ba­li­sie­rung pro­fi­tie­ren. Vor al­lem die Au­to­bran­che, Ma­schi­nen­her­stel­ler und Che­mie-Un­ter­neh­men sei­en die Ge­win­ner des Frei­han­dels.

"Wäh­rend Ex­port­chan­cen in ei­ni­gen Bran­chen zu bes­se­ren Ver­dienst­mög­lich­kei­ten ge­führt ha­ben, führ­te die Im­port­kon­kur­renz da­zu, dass man­che Be­schäf­tig­te ih­re Jobs ver­lo­ren ha­ben. Ein Teil von ih­nen muss­te nach ei­ner vor­über­ge­hen­den Ar­beits­lo­sig­keit in den Dienst­leis­tungs­sek­tor wech­seln", er­klär­ten die Wis­sen­schaft­ler.

Mit den ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen sei­en be­son­ders die Schuh- und Mö­bel­in­dus­trie so­wie die Her­stel­ler von Rund­funk- und Fern­seh­ge­rä­ten be­las­tet. Auf­grund der Spe­zia­li­sie­rung ein­zel­ner Re­gio­nen sei Er­folg und Miss­er­folg durch die Glo­ba­li­sie­rung im Land nicht gleich­mä­ßig ver­teilt. So wür­de sich die be­son­ders in der Schuh­bran­che tä­ti­ge Süd­west­pfalz durch den Rück­gang in ei­ner Schief­la­ge be­fin­den.

Ins­ge­samt sei­en die Be­schäf­ti­gungs­wir­kun­gen in Deutsch­land aber im Ver­gleich zu an­de­ren Län­dern, wie z.B. der USA, vor­teil­haf­ter.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 5. August 2017

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Für Personaler, betriebliche Arbeitnehmervertretungen und andere Arbeitsrechtsprofis: "Update Arbeitsrecht" bringt Sie regelmäßig auf den neusten Stand der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung. Informationen zu den Abo-Bedingungen und ein kostenloses Ansichtsexemplar finden Sie hier:

Alle vierzehn Tage alles Wichtige
verständlich / aktuell / praxisnah

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2019:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de