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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/021

Bahn führt Ro­ta­ti­on für Füh­rungs­kräf­te ein

Die Füh­rungs­kräf­te der Deut­schen Bahn müs­sen sich an neue Spiel­re­geln ge­wöh­nen: Die Un­ter­neh­mens­struk­tur wird ge­än­dert
Bahnhof, Zug, Versetzung Was soll sich än­dern bei der Bahn?

19.01.2017. (dpa) - Die 4.500 Füh­rungs­kräf­te der Deut­schen Bahn müs­sen sich an neue Füh­rungs- und Kar­rie­re­vor­schrif­ten ge­wöh­nen.

"Wir än­dern die Spiel­re­geln", sag­te Per­so­nal­chef Ul­rich We­ber im "Han­dels­blatt"-In­ter­view (Don­ners­tags­aus­ga­be).

"Wie beim Fuß­ball­spie­len. Den Ball nach vorn zu dre­schen, wird we­gen Ab­seits ab­ge­pfif­fen, wenn der Mit­spie­ler da al­lein vor dem Tor steht. Ge­mein­sa­mes Kurz­pass­spiel wird da­ge­gen ho­no­riert."

Seit Ja­nu­ar zäh­le nur noch die Ge­mein­schafts­leis­tung bei der Bahn.

In­di­vi­du­el­le Zie­le sei­en aus dem Ka­ta­log der jähr­li­chen Er­folgs­be­tei­li­gung ge­stri­chen. "Ab jetzt zählt nur noch der Er­folg des Ge­samt­sys­tems Ei­sen­bahn in Deutsch­land." Ob dies auch für den Vor­stand gel­te, ent­schei­de der Auf­sichts­rat.

Die Bahn wol­le zu­dem ei­ne bes­se­re über­grei­fen­de Zu­sam­men­ar­beit - zwi­schen dem Fern­ver­kehr, den Teams auf den Bahn­hö­fen oder in den Werk­stät­ten. "Da­für müs­sen wir das Si­lo­den­ken auf­bre­chen", sag­te We­ber.

Auch so ge­nann­te Ka­min­kar­rie­ren sind laut We­ber ab­ge­schafft. "Wir ha­ben neue Kar­rie­re- und Ro­ta­ti­ons­re­geln ein­ge­führt, die mehr Le­ben in die Fir­ma brin­gen sol­len", sagt We­ber. "Nie­mand soll län­ger als sie­ben Jah­re auf ein und dem­sel­ben Pos­ten sit­zen."

Der Kon­zern wen­det sich da­mit laut Zei­tung von frü­he­ren Leis­tungs- und Kar­rie­re­prin­zi­pi­en ab, die un­ter an­de­rem zu Pro­ble­men wie sich häu­fen­de Ver­spä­tun­gen ge­führt ha­ben.

Die Bahn war 2016 nach ei­nem Ver­lust­jahr zu­vor wie­der in die schwar­zen Zah­len zu­rück­ge­kehrt. Der bun­des­ei­ge­ne Kon­zern er­ziel­te ei­nen Be­triebs­ge­winn vor Zin­sen und Steu­ern (Ebit) von 1,8 Mil­li­ar­den Eu­ro, wie Vor­stands­chef Rü­di­ger Gru­be am Diens­tag­abend bei ei­nem Emp­fang in Ber­lin be­kannt ge­gen hat­te. Das de­tail­lier­te Zah­len­werk für das ver­gan­ge­ne Jahr wird die Bahn-Spit­ze im März vor­le­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 18. Oktober 2017

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