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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/091

Ein­kaufs­gut­schei­ne als Lohn­er­satz

Um Per­so­nal­kos­ten zu spa­ren und wett­be­werbs­fä­hi­ger zu wer­den, will ei­ne ost­frie­si­sche Un­ter­neh­mens­grup­pe sei­ne Mit­ar­bei­ter teil­wei­se in Ein­kaufs­gut­schei­nen be­zah­len.
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29.03.2017. (dpa/wie) - Ein Han­dels­un­ter­neh­men aus Ost­fries­land greift bei der Ein­spa­rung von Lohn­kos­ten zu eher un­ge­wöhn­li­chen Mit­teln.

So sol­len die 5700 Voll­zeit­be­schäf­tig­ten bis zu fünf Pro­zent ih­res Lohns künf­tig in Ein­kaufs­gut­schei­nen er­hal­ten. Die sei mög­lich, da die Un­ter­neh­mens­grup­pe an kei­nen Ta­rif­ver­trag ge­bun­den ist.

Au­ßer­dem wird von den Mit­ar­bei­tern ver­langt, ei­ne St­un­de un­be­zahl­te Mehr­ar­beit pro Wo­che zu leis­ten. Soll­ten die Be­schäf­tig­ten nicht zu­stim­men, so müs­se "über an­de­re Op­tio­nen nach­ge­dacht wer­den", sag­te der Un­ter­neh­mens­spre­cher.

Zu­sätz­lich soll der Spar­kurs durch Stel­len­ab­bau in der Ver­wal­tung vor­an­ge­trie­ben wer­den.

Ver.di-Spre­cher Da­vid Ma­trai kri­ti­siert die­ses Vor­ge­hen als dau­er­haf­te Ver­schlech­te­rung für die An­ge­stell­ten. Au­ßer­dem ent­fer­ne man sich da­mit vom Lohn­ni­veau der Re­gi­on.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 5. August 2017

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