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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/115

Job­si­cher­heit: Was den An­ge­stell­ten wich­tig ist

Das Stel­len-Por­tal "Mons­ter" ist in ei­ner in­ter­na­tio­na­len Stu­die der Fra­ge auf den Grund ge­gan­gen, wann sich Mit­ar­bei­ter si­cher in ih­rem Job füh­len.
Gute Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzen, Chef

25.04.2017. (dpa/wie) - Als Ar­beit­neh­mer kann man sich der Be­stän­dig­keit des ei­ge­nen Ar­beits­plat­zes nie zu 100 Pro­zent si­cher sein. Kein Ar­beit­ge­ber kann ei­ne ab­so­lu­te Job­ga­ran­tie ver­spre­chen. Zu vie­le Fak­to­ren spie­len ei­ne Rol­le.

Das In­ter­net-Por­tal "Mons­ter" hat in ei­ner in­ter­na­tio­na­len Um­fra­ge ver­sucht her­aus­zu­fin­den, was den An­ge­stell­ten zu­min­dest das Ge­fühl der Si­cher­heit im Job gibt.

Die Er­geb­nis­se wi­chen in Ab­hän­gig­keit der Na­tio­na­li­tät von­ein­an­der ab. So ha­ben Ar­beit­neh­mer in Deutsch­land am meis­ten Ver­trau­en in ih­ren Ar­beits­platz, wenn sie ei­ne gu­te Be­zie­hung zu ih­ren Vor­ge­setz­ten ha­ben (33 Pro­zent).

Ei­ne wert­schät­zen­de und of­fe­ne Hal­tung des Chefs sorgt da­bei nicht nur für ein Ge­fühl der Job­si­cher­heit son­dern stei­gert auch Mo­ti­va­ti­on und Pro­duk­ti­vi­tät im Ver­gleich zu ei­ner "Je­der ist er­setz­bar"-Men­ta­li­tät.

Auf glo­ba­ler Ebe­ne (34 Pro­zent) aber vor al­lem in den USA (43 Pro­zent) ga­ben die meis­ten Be­frag­ten an, dass ih­nen kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten wie z.B. Be­för­de­run­gen am wich­tigs­ten sind. Nur knapp ein Vier­tel der Teil­neh­mer aus Deutsch­land wa­ren auch die­ser Mei­nung.

Mit 28 Pro­zent se­hen die Deut­schen re­gel­mä­ßi­ge Ge­halts­er­hö­hun­gen als zweit­wich­tigs­ten In­di­ka­tor für Job­si­cher­heit an.

So­wohl hier­zu­lan­de als auch im glo­ba­len Durch­schnitt wird die ei­ge­ne Job­situa­ti­on am we­nigs­ten von der wirt­schaft­li­chen La­ge des Ar­beit­ge­bers ab­hän­gig ge­macht (Deutsch­land 9 Pro­zent, Glo­bal 16 Pro­zent).

Dem­ent­spre­chend scheint es für Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­ge­ber rat­sam, sich um ein ver­trau­ens­vol­les Kli­ma und wert­schät­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on im Ar­beits­all­tag zu be­mü­hen.


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Letzte Überarbeitung: 16. Oktober 2018

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