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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/004

Kurz­ar­beit be­en­det - Wie­der vol­le Pro­duk­ti­on am K+S-Stand­ort Hat­torf

Die Be­schäf­ti­gen von K+S im ost­hes­si­schen Phil­ipps­thal kön­nen auf­at­men: Die Pro­duk­ti­on in dem Werk läuft wie­der auf vol­len Tou­ren. Al­ler­dings dro­hen bei aus­blei­ben­dem Re­gen neue Un­ter­bre­chun­gen
Bergbau, Salzmiene, Salzabbau War­um kam es zu Pro­duk­ti­ons­un­ter­bre­chun­gen?

04.01.2017. (dpa) - Nach mo­na­te­lan­ger Kurz­ar­beit hat der Dün­ge­mit­tel- und Salz­pro­du­zent K+S die Pro­duk­ti­on am ost­hes­si­schen Stand­ort Hat­torf wie­der auf vol­le Leis­tung hoch­ge­fah­ren.

Rund 1.000 Mit­ar­bei­ter konn­ten an ih­re Ar­beits­plät­ze zu­rück­keh­ren, wie das Un­ter­neh­men am Diens­tag in Kas­sel mit­teil­te.

Ent­sor­gungs­pro­ble­me mit salz­hal­ti­gem Ab­was­ser und ein Brand­scha­den in dem Werk im ver­gan­ge­nen Herbst hat­ten zu den Pro­duk­ti­ons­un­ter­bre­chun­gen ge­führt.

Am Stand­ort Hat­torf in Phil­ipps­thal im Kreis Hers­feld-Ro­ten­burg hat­te K+S die Mit­ar­bei­ter im April 2016 das ers­te Mal in Kurz­ar­beit ge­schickt. Gleich­zei­tig wur­de auch im we­ni­ge Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Werk Un­ter­breiz­bach in Thü­rin­gen die Pro­duk­ti­on ge­stoppt. Grund war da­mals ein nied­ri­ger Was­ser­stand der Wer­ra. Hin­zu kam ein Brand im Werk Hat­torf, der Scha­den war erst im De­zem­ber be­ho­ben. In Un­ter­breiz­bach läuft be­reits seit ei­ni­gen Mo­na­ten wie­der die vol­le Pro­duk­ti­on.

Beim Ab­bau von Ka­li ent­ste­hen gro­ße Men­gen salz­hal­ti­gen Ab­was­sers, kon­zern­weit sind es nach An­ga­ben des Un­ter­neh­mens pro Jahr sie­ben Mil­lio­nen Ku­bik­me­ter. K+S darf nur ei­ne be­stimm­te Men­ge da­von in tie­fe Ge­steins­schich­ten ver­sen­ken und ist da­her im hes­sisch-thü­rin­gi­schen Grenz­ge­biet vor al­lem auf die Ent­sor­gung über die Wer­ra an­ge­wie­sen. Da­zu ist aber ein be­stimm­ter Pe­gel­stand er­for­der­lich. Es sei da­her nicht aus­zu­schlie­ßen, dass bei an­hal­ten­dem Nied­rig­was­ser die Pro­duk­ti­on er­neut ein­ge­schränkt wer­den müs­se, wenn die Spei­cher­be­cken nicht ge­nü­gend Platz bö­ten, er­klär­te das Un­ter­neh­men.

Kurz vor Weih­nach­ten hat­te das Re­gie­rungs­prä­si­di­um Kas­sel dem Un­ter­neh­men die Er­laub­nis er­teilt, be­fris­tet bis En­de 2021 wei­ter Ab­was­ser im Bo­den zu ent­sor­gen. Um­welt­schüt­zer se­hen die Ver­sen­kung kri­tisch und be­fürch­ten ne­ga­ti­ve Fol­gen für das Trink- und Grund­was­ser.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 14. Dezember 2017

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