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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/046

Be­triebs­rat for­dert Lohn­an­glei­chung bei Por­sche

Por­sche-Be­triebs­rat macht sich stark für Lohn­an­glei­chung an das West­ni­veau
Münzen, Münzhaufen

30.01.2012 (dpa) - Por­sche-Be­triebs­rat Uwe Hück macht sich stark für ei­ne An­glei­chung der in Ost­deutsch­land ge­zahl­ten Ge­häl­ter an das West­ni­veau.

"Die­se Lohn­un­ter­schie­de zwi­schen Ost und West sind ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung", sag­te er der "Leip­zi­ger Volks­zei­tung" (Mon­tag).

Auch die Leip­zi­ger Por­sche-Mit­ar­bei­ter hät­ten den glei­chen Lohn ver­dient. "Por­sche woll­te mit dem Neu­bau des Wer­kes in Leip­zig gra­na­ten­mä­ßig ein­spa­ren", sag­te Hück. Dies ha­be zwar mit ei­nem Haus­ta­rif­ver­trag ver­hin­dert wer­den kön­nen, al­ler­dings müs­se noch im­mer ei­ni­ges auf­ge­holt wer­den.

Der Be­triebs­rats­chef sprach sich zu­gleich ge­gen ei­ne Pro­duk­ti­on des Sport­wa­gen­her­stel­lers im Aus­land aus. "Die Ex­klu­si­vi­tät der Mar­ke muss er­hal­ten blei­ben. Ein Por­sche darf nicht in der At­mo­sphä­re ei­ner Le­ge­bat­te­rie ge­baut wer­den", er­klär­te er. In Leip­zig will Por­sche ab 2013 auch den Ge­län­de­wa­gen "Ca­jun" bau­en. Da­für soll es min­des­tens 1.000 neue Jobs ge­ben.

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Letzte Überarbeitung: 8. August 2014

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