HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/094

Po­si­ti­ver Trend der Ar­beits­lo­sen­zah­len setzt sich fort

Gab es En­de 2016 noch Be­den­ken bzgl. der Job-Ent­wick­lung in Deutsch­land, wird nun doch ein wei­te­res star­kes Ar­beits­markt­jahr pro­gnos­ti­ziert.
unterschiedliche Arbeitnehmer

31.03.2017. (dpa/wie) - Die Zahl der Be­schäf­tig­ten in Deutsch­land könn­te im Jahr 2017 auf 44,26 Mil­lio­nen an­stei­gen. Das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) rech­net mit über 650.000 neu­en Jobs für die­ses Jahr.

Be­güns­tigt wird die­ses Wachs­tum u.a. von der Kon­sum­lust der Deut­schen und ho­hen Staats­aus­ga­ben, so die Ein­schät­zung der For­scher.

Zu­dem pro­fi­tie­ren Ex­port­un­ter­neh­men von der gu­ten zwei­ten Hälf­te des Jah­res 2016 und der zu­neh­mend er­hol­ten US-Kon­junk­tur.

Mit ei­ner Ar­beits­lo­sen­zahl na­he der 2,5 Mil­lio­nen hat sich die­se Sta­tis­tik seit 2005 bei­na­he hal­biert. Mit ei­nem pro­gnos­ti­zier­ten Jah­res­durch­schnitt von 2,534 Mil­lio­nen Ar­beits­lo­sen hät­te Deutsch­land so we­nig Ar­beits­su­chen­de wie seit der Wie­der­ver­ei­ni­gung nicht mehr.

Vie­le träu­men an­ge­sichts die­ser Wer­te schon von Voll­be­schäf­ti­gung, d.h. von ei­ner Ar­beits­lo­sen­quo­te um zwei bis drei Pro­zent. Die Ar­beits­markt­for­scher des IAB hal­ten dies je­doch vor dem Jah­re 2030 für un­rea­lis­tisch. Oh­ne­hin sei dies nur durch ei­ne um­fas­sen­de Qua­li­fi­zie­rungs- und Be­treu­ungs-Of­fen­si­ve zu er­rei­chen, sind sich die For­scher si­cher.

Auch die Flücht­lings­k­rie­se tut der po­si­ti­ven Ent­wick­lung kei­nen Ab­bruch. Im­mer mehr Flücht­lin­ge fän­den ei­nen Job, so IAB-Pro­gno­se-Chef En­zo We­ber. Au­ßer­dem sei­en von den 890.000 Zu­fluchts­su­chen­den, die 2015 nach Deutsch­land ka­men, we­gen ih­res Al­ters und der Chan­cen auf ei­nen Ver­bleib nur knapp die Hälf­te für den deut­schen Ar­beits­markt re­le­vant.

Trotz der welt­weit lau­ern­den Ri­si­ken wie der Brex­it oder die Trump-Re­gie­rung schau­en die Ex­per­ten hoff­nungs­voll auf die Zu­kunft des deut­schen Ar­beits­mark­tes.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 4. Juli 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de