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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/129

Re­kord­hoch auf dem Ar­beits­markt

Die Zahl der of­fe­nen Stel­len in Deutsch­land hat ei­nen neu­en Höchst­stand er­reicht.
Ansteigendes Diagramm mit Jahreszahlen, Anstieg, Zuwachs

10.05.2017. (dpa/wie) - In den ers­ten drei Mo­na­ten des Jah­res 2017 gab es in Deutsch­land 1,064 Mil­lio­nen zu be­set­zen­de Ar­beits­plät­ze.

Das er­gab ei­ne Er­he­bung des Nürn­ber­ger In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB).

Der Re­kord­wert aus dem vier­ten Quar­tal 2016 wur­de da­mit um 9.000 Stel­len über­bo­ten.

Im ver­gleich­ba­ren Zeit­raum vor ei­nem Jahr lag die Zahl der of­fe­nen Stel­len so­gar um 75.000 nied­ri­ger.

Rund 77 Pro­zent (824.000) der Job­an­ge­bo­te be­fan­den sich laut der Stu­die in West­deutsch­land. Die rest­li­chen 240.000 Stel­len wa­ren in den neu­en Bun­des­län­dern zu ver­ge­ben.

Bei 64 Pro­zent der Stel­len­an­ge­bo­te wur­de ei­ne ab­ge­schlos­se­ne Be­rufs­aus­bil­dung vor­aus­ge­setzt. Für 16 Pro­zent der Jobs brauch­te man ein ab­ge­schlos­se­nes Stu­di­um und für je­de fünf­te of­fe­ne Stel­le war kei­ne Aus­bil­dung nö­tig.

Da­zu er­klär­te IAB-Ar­beits­markt­for­scher Alex­an­der Ku­bis: "Ge­ra­de klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men su­chen vor al­lem Fach­kräf­te mit ei­ner Be­rufs­aus­bil­dung."

Das IAB un­ter­sucht das ge­sam­te Stel­len­an­ge­bot vier­mal jähr­lich an­hand ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Be­triebs­be­fra­gung, um auch je­ne Stel­len zu er­fas­sen, die nicht von den Ar­beits­agen­tu­ren ge­mel­det wer­den. Nach ei­ge­nen An­ga­ben hat das In­sti­tut Rück­mel­dun­gen von rund 8.000 Ar­beit­ge­bern al­ler Wirt­schafts­be­rei­che aus­ge­wer­tet.


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Letzte Überarbeitung: 14. Februar 2018

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