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Ver­di will Aus­schluss be­triebs­be­ding­ter Kün­di­gun­gen bei Eon/RWE-Deal

Ver­di will bis zum Som­mer weit­ge­hend Klar­heit zur Zu­kunft der Ar­beits­plät­ze bei Eon, In­no­gy und RWE

03.05.2018. (dpa/eis) - Ver­di for­dert beim an­vi­sier­ten tief­grei­fen­den Um­bau der En­er­gie­ver­sor­ger Eon, In­no­gy und RWE ei­nen Aus­schluss von be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen.

„Die Trans­ak­ti­on fin­det nur dann un­se­re Zu­stim­mung, wenn die be­trof­fe­nen Be­schäf­tig­ten Ar­beits­platz- und Ta­rif­si­cher­heit ha­ben“, so der Ver­di-Bun­des­vor­stands­mit­glied An­dre­as Scheidt in der „West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung“ („WAZ“, Don­ners­tag).

Der an­ge­streb­te Ar­beits­platz­ab­bau müs­se so­zi­al ab­ge­fe­dert wer­den. „Das heißt: oh­ne be­triebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen“, sag­te Scheidt, der auch Vi­ze-Auf­sichts­rats­chef von Eon ist.

Laut Scheidt ist das Ziel von Ver­di, bis zu den Som­mer­fe­ri­en ei­ne Grund­satz­ver­ein­ba­rung mit den drei Un­ter­neh­men zu er­rei­chen. Nach Vor­stel­lung der Ge­werk­schaft soll bis zum Herbst der Ta­rif­ver­trag für Eon, In­no­gy und RWE ste­hen. „Wir be­fin­den uns in Kon­takt mit den Un­ter­neh­mens­füh­run­gen und wol­len mög­lichst schnell mit den Ver­hand­lun­gen be­gin­nen“, er­läu­tert Scheidt. Der „"WAZ" lie­gen In­for­ma­tio­nen vor, wo­nach sich die Vor­stands­chefs Jo­han­nes Teyssen (Eon), Rolf Mar­tin Schmitz (RWE) und Uwe Tig­gers (In­no­gy) ver­mut­lich an die­sem Don­ners­tag mit hoch­ran­gi­gen Ver­tre­tern von Ver­di und IG BCE tref­fen. Nach dpa-In­for­ma­tio­nen han­delt es sich da­bei zu­nächst um ei­ne Son­die­rung.

Mit der Über­nah­me von In­no­gy durch Eon und ei­nem Tausch von Ak­ti­vi­tä­ten und Ver­mö­gens­wer­ten pla­nen Eon und RWE ei­ne kom­plet­te Neu­ord­nung ih­rer Ge­schäf­te. Eon möch­te sich am En­de ganz auf die En­er­gie­net­ze und das End­kun­den­ge­schäft kon­zen­trie­ren. RWE wür­de zu ei­nem aus­schließ­li­chen Strom­pro­du­zen­ten aus kon­ven­tio­nel­len und er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en. Eon rech­net mit dem Voll­zug des Über­nah­me­an­ge­bots nicht vor Mit­te 2019. Die neue Eon möch­te nach der Trans­ak­ti­on et­wa 5.000 Stel­len strei­chen, kün­dig­te Kon­zern­chef Teyssen an.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 15. Mai 2018

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