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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/228

Auch äl­te­re Ar­beit­neh­mer soll­ten sich wei­ter­bil­den

Da sich die Tä­tig­keit am Ar­beits­platz mehr denn je ver­än­dern, müs­sen auch er­fah­re­ne Be­schäf­tig­te da­zu­ler­nen, um in ih­rem Job zu be­ste­hen
berufliche Weiterbildung, Schulung, Jung und Alt

14.09.2018. (dpa/wie) - Vie­le äl­te­re Be­schäf­tig­te stel­len sich oft die Fra­ge, ob sie nicht zu alt sind, um noch et­wa Neu­es da­zu­zu­ler­nen. Doch das Al­ter auf dem Per­so­nal­aus­weis darf aus Ex­per­ten­sicht nicht als Aus­re­de her­hal­ten.

Denn grund­sätz­lich sind sie nicht zu alt, sagt Paul Eb­sen, Spre­cher der Bun­des­agen­tur für Ar­beit in Nürn­berg. Er war dort meh­re­re Jah­re lang Wei­ter­bil­dungs­be­ra­ter. Für ihn sind die Mo­ti­va­ti­on des Ein­zel­nen und die be­ruf­li­chen Um­stän­de die ent­schei­den­den Fak­to­ren.

Wenn ei­nem der Be­ruf Spaß macht, ist die Mo­ti­va­ti­on ge­ge­ben, sich auch auf den neu­es­ten Stand zu brin­gen. An­ders se­he es bei je­nen aus, die sich schon in­ner­lich aus dem Job ver­ab­schie­det ha­ben, so Eb­sen.

Zu­dem soll­ten äl­te­re Ar­beit­neh­mer ih­ren Wert für das Un­ter­neh­men nicht un­ter­schät­zen. Schließ­lich wer­den Fach­kräf­te über­all hän­de­rin­gend ge­sucht, wes­halb die Be­trie­be sehr dar­an in­ter­es­siert sind, auch ih­re er­fah­re­nen Mit­ar­bei­ter zu hal­ten. Da­durch sei­en sie auch be­reit, Geld für Fort­bil­dun­gen zu in­ves­tie­ren.

In der spä­ten Pha­se des Be­rufs­le­bens kom­me hin­zu, dass die Fa­mi­li­en­pha­se meist vor­bei ist und die Kin­der aus dem Haus sind, er­klärt Eb­sen. So bleibt mehr Zeit, sich mit neu­en Job-The­men zu be­schäf­ti­gen. Wer sich nach der Aus­bil­dung oder dem Stu­di­um im­mer mal wie­der wei­ter­ge­bil­det hat, wird das oh­ne gro­ße Pro­ble­me an­ge­hen kön­nen. Wenn nicht, muss even­tu­ell das Ler­nen neu ge­lernt wer­den.

In Zu­kunft wird die­ses The­ma laut Eb­sen noch an Be­deu­tung zu­neh­men. Es wer­den durch die Di­gi­ta­li­sie­rung vie­le Ar­beits­plät­ze weg­fal­len, aber auch vie­le neue ent­ste­hen, al­ler­dings mit an­de­ren In­hal­ten, wie Eb­sen er­klärt. "Man muss stän­dig auf dem Lau­fen­den sein."


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Letzte Überarbeitung: 14. September 2018

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