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Ber­lin: Ta­rif­ver­hand­lun­gen bei der BVG

Nach drei Ver­hand­lungs­run­den konn­ten sich Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber noch nicht auf ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag für die Be­schäf­tig­ten der Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be ei­ni­gen
Straßenbahn

14.06.2018. (dpa/wie) - In der Haupt­stadt lau­fen der­zeit die Ta­rif­ver­hand­lun­gen für die rund 14.000 Be­schäf­tig­ten der Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be (BVG) und ih­rer Toch­ter Ber­lin Trans­port. Die ers­ten bei­den Ver­hand­lungs­run­den ver­lie­fen schwie­rig und sind dem­ent­spre­chend oh­ne Er­geb­nis ge­blie­ben.

Die Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft Ver.di und der Be­am­ten­bund hat­ten das An­ge­bot des Kom­mu­na­len Ar­beit­ge­ber­ver­bands (KAV) über ei­ne Er­hö­hung der Be­zü­ge von zwei Pro­zent in die­sem Jahr so­wie ein Smart­pho­ne für je­den Mit­ar­bei­ter, das auch pri­vat ge­nutzt wer­den kann, ab­ge­lehnt. Statt­des­sen for­der­ten die Ar­beit­ge­ber­ver­tre­ter je­weils 100 Eu­ro mehr für die Kol­le­gen.

Je­re­my Arndt, Ver­hand­lungs­füh­rer der Ge­werk­schaft, ver­wies auf den Ta­rif­ab­schluss des öf­fent­li­chen Diens­tes, der ei­ne Ge­halts­er­hö­hung von 3,2 Pro­zent be­inhal­tet. Zu­dem wür­den Ber­li­ner Fah­rer we­ni­ger als der Bun­des­durch­schnitt ver­die­nen. "Wir soll­ten die Sche­re nicht wie­der aus­ein­an­der­ge­hen las­sen", mahn­te Arndt.

In der drit­ten Ver­hand­lungs­run­de am gest­ri­gen Mitt­woch un­ter­brei­te­ten die Ar­beit­ge­ber ein wei­te­res An­ge­bot, wie ein KAV-Spre­cher mit­teil­te. Über die­ses An­ge­bot wird die Ver.di-Ta­rif­kom­mis­si­on nach Ge­werk­schafts­an­ga­ben am heu­ti­gen Don­ners­tag be­ra­ten.

Bis Mit­te Ju­ni will die Ge­werk­schaft ent­schei­den, ob der ak­tu­el­le Ta­rif­ver­trag zum En­de des Mo­nats ge­kün­digt wer­den soll, wie Ver.di an­kün­dig­te. Dann wä­re der Weg für Warn­streiks bei Bus, Tram und U-Bahn frei.


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Letzte Überarbeitung: 14. Juni 2018

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