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Brü­ck­en­ta­ge 2020 ge­schickt nut­zen

Wer 2020 mit we­ni­gen Ur­laubs­ta­gen mög­lichst lan­ge ent­span­nen möch­te, soll­te sich mit sei­nen Ur­laubs­an­trä­gen be­ei­len
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14.10.2019. (dpa/fle) - Wer träumt nicht da­von: Man nimmt so gut wie kei­nen Ur­laub und kann sich trotz­dem vie­le Ta­ge am Stück er­ho­len.

Die Brü­ck­en­ta­ge zwi­schen Fei­er­ta­gen und Wo­chen­en­den ma­chen es mög­lich.

Wäh­rend die Freun­de sol­cher Kurz­ur­lau­be in die­sem Jahr voll auf ih­re Kos­ten kom­men, sieht es 2020 eher be­schei­den aus. Bun­des­weit bie­ten sich ge­ra­de ein­mal zwei Ge­le­gen­hei­ten für ein deut­lich ver­län­ger­tes Wo­chen­en­de: nach Neu­jahr und nach Chris­ti Him­mel­fahrt.

Der Ja­nu­ar be­ginnt viel­ver­spre­chend: Wer sich nach dem Weih­nachts­stress und der Sil­ves­ter­fei­er noch ein we­nig er­ho­len möch­te, kann sich freu­en. Mit nur zwei Ur­laubs­ta­gen las­sen sich fünf freie Ta­ge am Stück ge­win­nen, denn Neu­jahr fällt dies­mal auf ei­nen Mitt­woch. Da­von pro­fi­tie­ren auch all je­ne, die "zwi­schen den Jah­ren" kom­plett frei­neh­men wol­len. Wer in Ba­den-Würt­tem­berg, Bay­ern oder Sach­sen-An­halt lebt, kann am 6. Ja­nu­ar (Hei­li­ge Drei Kö­ni­ge) noch ei­nen zu­sätz­li­chen Tag lang aus­span­nen.

Ein be­lieb­ter Brü­ck­en­tag ist je­des Jahr auch nach Chris­ti Him­mel­fahrt (21. Mai). Das Fest fällt 39 Ta­ge nach Os­ter­sonn­tag im­mer auf ei­nen Don­ners­tag. Mit nur ei­nem Ur­laubs­tag er­hal­ten Ar­beit­neh­mer vier freie Ta­ge am Stück.

Wäh­rend in Bun­des­län­dern wie Ham­burg, Ber­lin oder Nie­der­sach­sen die Mög­lich­kei­ten für Brü­ck­en­ta­ge da­mit be­reits aus­ge­schöpft sind, dür­fen sich Ar­beit­neh­mer in Ba­den-Würt­tem­berg, Bay­ern, Hes­sen, dem Saar­land, Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz freu­en. Denn für sie bie­tet sich tra­di­tio­nell auch nach dem ka­tho­li­schen Fei­er­tag Fron­leich­nam (11. Ju­ni) die Ge­le­gen­heit für ein ver­län­ger­tes Wo­chen­en­de. Fron­leich­nam liegt je­des Jahr an ei­nem Don­ners­tag.

Auch in Sach­sen geht noch mehr: Dort ha­ben Be­schäf­tig­te am Buß- und Bet­tag (18. No­vem­ber) frei. Weil der evan­ge­li­sche Fei­er­tag im­mer an ei­nem Mitt­woch be­gan­gen wird, lässt sich in dem öst­li­chen Bun­des­land mit nur zwei Ur­laubs­ta­gen ei­ne wei­te­re Fünf-Ta­ge-Aus­zeit ein­le­gen.

An­sons­ten lie­gen die Fei­er­ta­ge 2020 aber eher un­güns­tig für Ar­beit­neh­mer. Der Tag der Deut­schen Ein­heit fällt dies­mal auf ei­nen Sams­tag (3. Ok­to­ber). Glei­ches gilt für den Re­for­ma­ti­ons­tag (31. Ok­to­ber), der in den nord- und ost­deut­schen Bun­des­län­dern - au­ßer in Ber­lin - ar­beits­frei ist.

Die Haupt­stadt hat erst in die­sem Jahr ent­schie­den, den In­ter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März zum ge­setz­li­chen Fei­er­tag zu er­nen­nen, er fällt im kom­men­den Jahr al­ler­dings auf ei­nen Sonn­tag. Ein­ma­lig ist in Ber­lin 2020 aber der 8. Mai Fei­er­tag, der Tag der Be­frei­ung vom Na­tio­nal­so­zia­lis­mus.

Auch Al­ler­hei­li­gen lässt kei­ne Mög­lich­keit für ei­ne Aus­zeit, denn der in man­chen west- und süd­deut­schen Bun­des­län­dern ge­setz­lich ver­an­ker­te Fei­er­tag fällt aus­ge­rech­net auf ei­nen Sonn­tag (1.11.), eben­so der in Thü­rin­gen ge­fei­er­te Welt­kin­der­tag (20. Sep­tem­ber). Ma­riä Him­mel­fahrt (Bay­ern und Saar­land) hin­ge­gen liegt an ei­nem Sams­tag (15. Au­gust). Glei­ches gilt für den 2. Weih­nachts­tag (26. De­zem­ber).

Für vie­le Be­schäf­tig­te er­freu­lich: Der Tag der Ar­beit (1. Mai) fällt dies­mal auf ei­nen Frei­tag. Die tra­di­tio­nel­len De­mons­tra­tio­nen der Ge­werk­schaf­ten läu­ten al­so ein ver­län­ger­tes Früh­lings­wo­chen­en­de ein. Ein Brü­ck­en­tag er­üb­rigt sich al­ler­dings auch hier.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 14. Oktober 2019

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