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18/152a Deutsch­land sehr be­liebt bei aus­län­di­schen Fach­kräf­ten

Der deut­sche Ar­beits­markt ge­winnt welt­weit zu­neh­mend an An­zie­hungs­kraft und lan­det in ei­ner in­ter­na­tio­na­len Um­fra­ge auf Platz zwei hin­ter den USA
International, Welt, Globus

25.06.2018. (dpa/wie) - In ei­ner ge­mein­sa­men Stu­die ha­ben Ste­pS­to­ne, The Bos­ton Con­sul­ting Group (BCG) und The Net­work rund 366.000 Ar­beit­neh­mer in 197 Län­dern ge­fragt, wel­chen Stand­ort sie im Aus­land als Ar­beits­ort prä­fe­rie­ren wür­den.

Nach­dem Deutsch­land in ei­ner ver­gleich­ba­ren Stu­die aus dem Jahr 2014 noch auf dem vier­ten Rang lan­de­te, be­leg­te die Bun­des­re­pu­blik die­ses mal den zwei­ten Platz. Spit­zen­rei­ter sind die USA. Un­ter Fach­kräf­ten aus Eu­ro­pa und Zen­tral­asi­en ist Deutsch­land so­gar das be­lieb­tes­te Ziel für ei­nen Ar­beits­platz im Aus­land.

"Deutsch­land wird als Ar­beits­ort für in­ter­na­tio­na­le Ta­len­te im­mer be­lieb­ter. Die wirt­schaft­li­che Stär­ke und die gu­ten Ar­beits­be­din­gun­gen sind welt­weit be­kannt", sagt Dr. Se­bas­ti­an Dett­mers, Ge­schäfts­füh­rer bei Ste­pS­to­ne. Zu­dem zie­he Deutsch­land auch je­ne Ar­beit­neh­mer an, die welt­weit sehr be­gehrt sind, wie Fach­kräf­te un­ter 30, Mas­ter-Ab­sol­ven­ten, Pro­mo­vier­te und Di­gi­tal-Ex­per­ten, wie Prof. Dr. Rai­ner Strack, Se­ni­or Part­ner und Ex­per­te für Hu­man Re­sour­ces bei BCG be­rich­tet.

Im Städ­te-Ran­king klet­ter­te Ber­lin von Rang 6 auf Rang 3, ob­wohl die gro­ßen deut­schen Un­ter­neh­men dort gar nicht an­ge­sie­delt sei­en, wie Dett­mers an­merk­te. Al­ler­dings ma­che "die blü­hen­de Star­t­up-Sze­ne so­wie zu­neh­men­de In­ter­na­tio­na­li­tät Ber­lin zu ei­nem welt­weit be­lieb­ten Ar­beits­stand­ort". Nur Lon­don und New York zie­hen noch mehr Ar­beit­neh­mer an als die deut­sche Haupt­stadt.

Trotz der wach­sen­den Be­liebt­heit Deutsch­lands als in­ter­na­tio­na­ler Ar­beits­ort sin­ke die Be­reit­schaft der Ar­beit­neh­mer in ei­ni­gen eu­ro­päi­schen Län­dern, ins Aus­land zu ge­hen. Staa­ten im wirt­schaft­li­chen Auf­schwung, wie et­wa Po­len, Ru­mä­ni­en, Un­garn und Kroa­ti­en, aus de­nen vie­le Fach­kräf­te im Be­reich Pfle­ge und IT nach Deutsch­land kom­men, kön­nen ih­re Ar­beit­neh­mer zu­neh­mend im ei­ge­nen Land hal­ten. "Wenn sich die­ser Trend fort­setzt, könn­ten Deutsch­land künf­tig drin­gend be­nö­tig­te Fach­kräf­te feh­len", er­klär­te Strack.


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Letzte Überarbeitung: 6. Juli 2018

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