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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/216

Ei­ni­gung an Düs­sel­dor­fer Uni­kli­ni­ken

Der mo­na­te­lan­ge Streik an den Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken in Düs­sel­dorf und Es­sen wird vor­aus­sicht­lich an die­sem Wo­chen­en­de be­en­det
erschöpfter Krankenpfleger, Krankenschwester, Pflegekräfte, Personalnot in Krankenhäusern

31.08.2018. (dpa/wie) - Die Kli­nik­lei­tun­gen und die Ge­werk­schaft Ver.di ver­stän­dig­ten sich in der Nacht zum Frei­tag in ei­nem Sch­lich­tungs­ver­fah­ren auf ei­nen Pi­lot­ab­schluss, der un­ter an­de­rem die Schaf­fung von ins­ge­samt 360 neu­en Voll­zeit­stel­len an den bei­den Kli­ni­ken in den nächs­ten 14 Mo­na­ten vor­sieht.

Die zu­sätz­li­chen Stel­len (rund 15 Pro­zent mehr) sol­len vor al­lem die Si­tua­ti­on bei der Pfle­ge am Kran­ken­bett ver­bes­sern. Neue Stel­len wird es aber auch in den Ope­ra­ti­ons­sä­len und bei­spiels­wei­se beim Kran­ken­trans­port ge­ben.

"Nor­ma­ler­wei­se wol­len Be­schäf­tig­te mehr Lohn. Hier ging es aber mehr oder we­ni­ger um das nack­te Über­le­ben in der täg­li­chen Ar­beit", sag­te der Rechts­wis­sen­schaft­ler und Sch­lich­ter in der Sa­che, Ul­rich Preis. Die Fol­ge sei ei­ner der längs­ten Streiks ge­we­sen, die je in Deutsch­land statt­ge­fun­den hät­ten (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 18/161 Streik an Düs­sel­dor­fer Uni­kli­nik).

Ver­di-Bun­des­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Pie­per be­zeich­ne­te die Ei­ni­gung als ei­nen "Mei­len­stein" bei der Ent­las­tung der Be­schäf­tig­ten. Den­noch rei­che die Zahl der ge­plan­ten neu­en Stel­len nicht aus, um den Be­darf wirk­lich zu de­cken.

Wenn die Ver­di-Ta­rif­kom­mis­si­on dem Sch­lich­tungs­er­geb­nis zu­stim­me, wer­de schon ab Sams­tag nicht mehr ge­streikt, be­ton­te die Ge­werk­schaft. Die Ver­di-Mit­glie­der sol­len dann in der kom­men­den Wo­che über die end­gül­ti­ge An­nah­me des Sch­lich­tungs­er­geb­nis­ses ab­stim­men.


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Letzte Überarbeitung: 31. August 2018

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