HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/169

Ge­halts­ver­gleich für Be­ru­fe oh­ne Per­so­nal­ver­ant­wor­tung

Un­ter den Top­be­ru­fen fin­den sich vor al­lem Jobs im Fi­nanz­sek­tor wäh­rend "Hel­fer"-Tä­tig­kei­ten am schlech­tes­ten be­zahlt wer­den
Einkommensunterschiede, Gehaltsunterschiede, Lohnlücke zwischen Arm und Reich

11.07.2018. (dpa/wie) - Um her­aus­zu­fin­den, wel­che Be­ru­fe be­son­ders lu­kra­tiv sind und wo die ge­rings­ten Ge­häl­ter ge­zahlt wer­den, hat das In­ter­net­por­tal Ge­halt.de ins­ge­samt 21.846 Da­ten­sät­ze von Be­schäf­tig­ten oh­ne Per­so­nal­ver­ant­wor­tung un­ter­sucht.

Den Er­geb­nis­sen zu­fol­ge wer­den ins­be­son­de­re Jobs in der Fi­nanz­bran­che sehr gut be­zahlt. Un­ter den Top zehn Be­ru­fen be­fin­den sich Be­schäf­tig­te im Be­reich Mer­gers & Ac­quis­ti­ons (Platz 2, 99.635 Eu­ro), Fonds­ma­na­ger (Platz 3, 83.641 Eu­ro), (Key)Ac­count-Ma­na­ger (Platz 5, 57.577 Eu­ro) und Wert­pa­pier­händ­ler (Platz 9, 64.784 Eu­ro).

Ne­ben dem Fi­nanz­sek­tor gibt es auch in der Me­di­zin viel Geld zu ver­die­nen. So ist der best­be­zahl­te Be­ruf in der Stu­die der Ober­arzt mit 115.317 Eu­ro pro Jahr. Auch Fach­ärz­te sind mit 80.722 Eu­ro pro Jahr in den Top-Fünf ver­tre­ten.

Im Mit­tel­feld der Ge­halts­ska­la wur­den Jah­res­ein­kom­men zwi­schen 35.000 Eu­ro und 45.000 Eu­ro ein­ge­ord­net. Da­zu ge­hö­ren et­wa Mit­ar­bei­ter im Se­kre­ta­ri­at (35.852 Eu­ro), Me­cha­tro­ni­ker (36.823 Eu­ro), Ar­chi­tek­ten (41.566 Eu­ro) oder auch Be­schäf­tig­te im tech­ni­schen Kun­den­dienst (42.915 Eu­ro).

Kü­chen­hil­fen (21.907 Eu­ro), Fri­seu­re (23.202 Eu­ro), Kell­ner (23.619 Eu­ro) und Call Cen­ter Agen­ten (25.200 Eu­ro) er­hal­ten laut der Un­ter­su­chung die nied­rigs­ten Ge­häl­ter. "Das Prin­zip von An­ge­bot und Nach­fra­ge wirkt sich auf die Ge­häl­ter aus: In der Gas­tro­no­mie und der Dienst­leis­tungs­bran­che bei­spiels­wei­se sind die Be­ru­fe leicht zu­gän­gig, wo­durch ei­ne ho­he Be­wer­ber­an­zahl ent­steht und die Ge­häl­ter so­mit ver­hält­nis­mä­ßig ge­ring sind", er­klär­te Phi­lip Bier­bach, Ge­schäfts­füh­rer von Ge­halt.de.

Un­ter den zehn am schlech­tes­ten be­zahl­ten Be­ru­fe fin­det sich al­ler­dings auch das Pfle­ge­per­so­nal mit 28.002 Eu­ro pro Jahr wie­der. "Pfle­ge­kräf­te wer­den im­mer be­deu­ten­der für die Ge­sell­schaft, ver­gü­tungs­tech­nisch ver­lie­ren sie da­ge­gen zu­neh­mend an At­trak­ti­vi­tät", so Bier­bach.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 13. September 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de