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ARBEITSRECHT AKTUELL

18/108a Ge­werk­schaf­ten zum Tag der Ar­beit

Die Ge­werk­schaf­ten for­dern mehr Rech­te und Mit­be­stim­mung für Ar­beit­neh­mer, um die Di­gi­ta­li­sie­rung zu be­wäl­ti­gen
Streik, Tarifstreit, Demonstration, Arbeitsniederlegung, Arbeitskampf

02.05.2018. (dpa/wie) - Nach An­ga­ben des Deut­schen Ge­werk­schafts­bunds (DGB) konn­ten die Ge­werk­schaf­ten am gest­ri­gen Fei­er­tag auf knapp 500 Ver­an­stal­tun­gen rund 340.000 Teil­neh­mer ver­zeich­nen. Al­lein im Frei­staat Bay­ern wä­ren 75.000 Men­schen zu der tra­di­tio­nel­len Kund­ge­bung "So­li­da­ri­tät, Viel­falt und Ge­rech­tig­keit" ge­kom­men.

An­läss­lich des Ta­ges der Ar­beit am ers­ten Mai ha­ben die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter ein­mal mehr auf den be­vor­ste­hen­den Um­bruch in der Ar­beits­welt an­ge­sichts der Di­gi­ta­li­sie­rung hin­ge­wie­sen. Um dem zu be­geg­nen, müss­ten die Rech­te und die Mit­be­stim­mung der Ar­beit­neh­mer ge­stärkt wer­den, so der Te­nor der ge­werk­schaft­li­chen Mai-Kund­ge­bun­gen.

Da­zu wür­den flä­chen­de­cken­de Ta­rif­ver­trä­ge und star­ke Be­triebs- und Per­so­nal­rä­te ge­braucht, er­klär­ten füh­ren­de Ge­werk­schafts­ver­tre­ter und Po­li­ti­ker. Laut dem Vor­sit­zen­den des DGB, Rei­ner Hoff­mann, las­se sich nur mit Ta­rif­ver­trä­gen ver­hin­dern, dass ein­zel­ne nicht-ta­rif­ge­bun­de­ne Un­ter­neh­men "mit Dum­ping­löh­nen Schmutz­kon­kur­renz be­trei­ben", wie er auf der DGB-Haupt­kund­ge­bung in Nürn­berg be­ton­te.

"Wir brau­chen in der di­gi­ta­li­sier­ten Ar­beits­welt mehr Re­gu­lie­rung als heu­te. Nur so kön­nen wir si­cher­stel­len, dass die Men­schen Si­cher­hei­ten ha­ben und nicht ins Bo­den­lo­se stür­zen", sag­te IG-Me­tall Be­zirks­lei­ter Jür­gen Wechs­ler in Kemp­ten. Nur durch so­zia­le Si­cher­heit könn­ten die Ar­beit­neh­mer zu den Ge­win­nern der Di­gi­ta­li­sie­rung wer­den.


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Letzte Überarbeitung: 13. Mai 2018

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