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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/180

Groß­teil der Ex-Air-Ber­li­ner hat neue An­stel­lung

Laut ei­nem Be­richt ha­ben 85 Pro­zent der ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­ter der In­sol­ven­ten Flug­li­nie Air Ber­lin mitt­ler­wei­le ei­nen neu­en Job ge­fun­den
Air Berlin Flugzeug, Insolvenz Fluggesellschaft

23.07.2018. (dpa/wie) - Vor knapp ei­nem Jahr hat die deut­sche Flug­li­nie Air Ber­lin In­sol­venz an­ge­mel­det (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 17/218 Ver­di will Ar­beits­plät­ze bei Air Ber­lin ret­ten). Im Ok­to­ber letz­ten Jah­res ist dann die letz­te Ma­schi­ne der Air­line ge­lan­det.

Glück­li­cher­wei­se en­de­te die Plei­te des Un­ter­neh­mens für die meis­ten Mit­ar­bei­ter nicht in Ar­beits­lo­sig­keit, wie ein Be­richt nun be­stä­tigt. Dem­nach fan­den stand jetzt 85 Pro­zent der rund 8.000 ehe­ma­li­gen Air-Ber­li­ner ei­nen neu­en Job, wie die "Bild am Sonn­tag" be­rich­tet.

Ins­be­son­de­re die Flug­li­ni­en Eu­ro­wings, Ea­sy­jet und Rya­n­air hät­ten ihr An­ge­bot aus­ge­baut und des­halb zu­sätz­li­ches Per­so­nal ein­ge­stellt.

Da­von konn­ten dem Be­richt zu­fol­ge auch Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter und gleich­zei­tig die Steu­er­zah­ler pro­fi­tie­ren. Denn von den et­wa zehn Mil­lio­nen Eu­ro, die das Land Ber­lin für ei­ne Trans­fer­ge­sell­schaft zur Ver­fü­gung ge­stellt hat, wer­den wohl höchs­tens sie­ben Mil­lio­nen be­nö­tigt.

Be­reits im Ja­nu­ar die­sen Jah­res ver­mel­de­te die Bun­des­agen­tur für Ar­beit, dass vie­le Ex-Mit­ar­bei­ter des in­sol­ven­ten Un­ter­neh­mens wei­ter­ver­mit­telt wer­den konn­ten (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 18/013 Ehe­ma­li­ge Air-Ber­lin-Mit­ar­bei­ter fin­den neue Jobs).


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Letzte Überarbeitung: 27. August 2018

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