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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/190

Ham­burg im Län­der­ver­gleich mit den höchs­ten Ge­häl­tern

Wie ei­ne neue Sta­tis­tik der Bun­des­an­gen­tur für Ar­beit er­gibt, steht die Han­se­stadt in Sa­chen Mo­nats­ver­dienst an der Spit­ze der Bun­des­län­der
Einkommensunterschiede, Gehaltsunterschiede, Lohnlücke zwischen Arm und Reich

03.08.2018. (dpa/wie) - Zum Stich­tag 31. De­zem­ber 2017 ver­dien­ten so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Voll­zeit­be­schäf­tig­te in Ham­burg mo­nat­lich 3.619 Eu­ro im Mit­tel. Im Ver­gleich der Bun­des­län­der ist dies der Spit­zen­wert, wie aus ei­ner Sta­tis­tik der Bun­des­agen­tur für Ar­beit her­vor­geht.

Ein­be­zo­gen wur­den auch Ur­laubs- und Weih­nachts­geld so­wie Zu­schlä­ge. Aus­zu­bil­den­de wur­den nicht be­rück­sich­tigt. Auf den Plät­zen zwei und drei fol­gen Ba­den-Würt­tem­berg mit 3.546 Eu­ro und Hes­sen mit 3.494 Eu­ro. Mit 2.391 Eu­ro im Mo­nat ver­die­nen Be­schäf­tig­te in Meck­len­burg-Vor­pom­mern am we­nigs­ten.

Ins­ge­samt be­schreibt die Sta­tis­tik ei­ne deut­li­che Ein­kom­mens­dif­fe­renz zwi­schen West und Ost. Wäh­ren der Mo­nats­ver­dienst im Wes­ten Deutsch­land im Mit­tel 3.339 Eu­ro be­trug, wa­ren es in den neu­en Bun­des­län­dern nur 2.600 Eu­ro.

Im Städ­te­ver­gleich lan­de­te die Han­se­stadt nur auf dem 37. Rang. Am meis­ten ver­dient man der Aus­wer­tung zu­fol­ge in In­gol­stadt mit 4.635 Eu­ro. Da­nach fol­gen Mün­chen, Stutt­gart und Frank­furt. Voll­zeit­be­schäf­tig­te im ost­säch­si­schen Land­kreis Gör­litz be­ka­men En­de ver­gan­ge­nen Jah­res mit im Mit­tel 2.183 Eu­ro brut­to im Mo­nat am we­nigs­ten.

Wie hoch Ver­diens­te re­gio­nal sind, kann von vie­len Fak­to­ren ab­hän­gen - zum Bei­spiel, ob es in ei­ner Stadt Un­ter­neh­men mit gut be­zahl­ten Jobs gibt. Ein­fluss auf die Ge­halts­hö­he hat auch die Qua­li­fi­ka­ti­on von Ar­beit­neh­mern. Über die Kauf­kraft sagt die Ver­dienst­hö­he al­lein noch nichts aus - dies hängt von den Le­bens­hal­tungs­kos­ten et­wa für Mie­te oder Le­bens­mit­tel ab, die sich re­gio­nal eben­falls un­ter­schei­den.


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Letzte Überarbeitung: 13. September 2018

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