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Job­wech­sel: Wo­für Ar­beit­neh­mer um­zie­hen wür­den

Ei­ne ak­tu­el­le Be­fra­gung hat er­ge­ben, dass Fach- und Füh­rungs­kräf­te ei­nen be­rufs­be­ding­ten Um­zug nur bei deut­li­chen Ge­halts­stei­ge­run­gen in Kauf neh­men wür­den
berufsbedingter Umzug wegen Jobwechsel, leere Wohnung mit Kartons und Leiter

13.06.2018. (dpa/wie) - Um für den Be­ruf den Wohn­ort zu wech­seln, muss für die Meis­ten ein deut­li­ches Ge­halts­plus her­aus­sprin­gen. Das geht aus ei­ner Be­fra­gung des Job­por­tals Steps­to­ne un­ter 24.000 Fach- und Füh­rungs­kräf­ten her­vor.

Dem­nach setz­ten vier von zehn Be­frag­ten für ei­nen Wohn­ort­wech­sel 16 Pro­zent mehr Geld vor­aus. Für 37 Pro­zent müss­te es schon ei­ne Ge­halts­er­hö­hung um min­des­tens 25 Pro­zent ge­ben. Ins­ge­samt ist die Mehr­heit der Be­frag­ten schon mal für ei­nen neu­en Job um mehr als 100 Ki­lo­me­ter um­ge­zo­gen. Fast die Hälf­te (42 Pro­zent) hat ih­ren Wohn­ort so­gar um mehr als 300 Ki­lo­me­ter ver­scho­ben.

Auch für die Zu­kunft könn­te sich knapp die Hälf­te (47 Pro­zent) ei­nen be­rufs­be­ding­ten Um­zug vor­stel­len. Da­bei spielt für 27 Pro­zent auch die At­trak­ti­vi­tät des Stand­or­tes ei­ne ent­schei­den­de Rol­le. "Der Mo­bi­li­täts­re­port zeigt, dass Deutsch­lands Groß­städ­te für Fach­kräf­te aus na­he­zu al­len Re­gio­nen in Fra­ge kom­men. Ham­burg führt da­bei die Rang­lis­te der be­lieb­tes­ten Ar­beits­or­te an, ge­folgt von Mün­chen und Ber­lin", sagt Dr. Ana­sta­sia Her­mann, Head of Re­se­arch bei Ste­pS­to­ne.

Zu­dem er­gab die Stu­die, dass be­son­ders jun­ge Fach­kräf­te fle­xi­bler sind. Bei den un­ter 30-Jäh­ri­gen ga­ben nur 29 Pro­zent an, stand­ort­ge­bun­den zu sein, wäh­rend es bei den 41- bis 50-Jäh­ri­gen 44 Pro­zent wa­ren. "Für re­kru­tie­ren­de Un­ter­neh­men emp­fiehlt es sich, ge­nau zu ana­ly­sie­ren, in wel­cher Le­bens­la­ge sich po­ten­zi­el­le Kan­di­da­ten be­fin­den, um sie dann mit ziel­grup­pen­ge­rech­ten In­for­ma­tio­nen an­zu­spre­chen", er­klärt Her­mann. Um Fach­kräf­te mit Fa­mi­lie zu ei­nem Orts­wech­sel zu be­we­gen, müs­se man sie mit fa­mi­li­en­ori­en­tier­ten An­ge­bo­ten oder Un­ter­stüt­zung bei der Ar­beits­platz­su­che für den Part­ner über­zeu­gen.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 27. August 2018

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