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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/076

Kran­ken­stand im Fe­bru­ar auf Zehn-Jah­res-Hoch

Der Fe­bru­ar bringt tra­di­tio­nell die meis­ten Krank­schrei­bun­gen mit sich. In die­sem Jahr war das Aus­maß je­doch durch die Grip­pe­wel­le be­son­ders groß.
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23.03.2018. (dpa/wie) - Der Hö­he­punkt der dies­jäh­ri­gen Grip­pe­wel­le scheint nach An­ga­ben des Ro­bert Koch-In­sti­tuts (RKI) be­reits über­schrit­ten zu sein. Doch vor Al­lem im Fe­bru­ar hat­te sie die Deut­schen fest im Griff.

Wie aus ei­ner am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Sta­tis­tik der Be­triebs­kran­ken­kas­sen (BKK) her­vor­geht, wa­ren im ver­gan­ge­nen Mo­nat 6,2 Pro­zent al­ler Ar­beit­neh­mer in Deutsch­land kran­ken­ge­schrie­ben. Je­der Drit­te da­von war auf­grund der Grip­pe oder an­de­rer Atem­weg­sin­fek­te ar­beits­un­fä­hig.

Ob­wohl hier­zu­lan­de der höchs­te Kran­ken­stand im­mer im Fe­bru­ar er­reicht wird, war er in 2018 so hoch wie seit zehn Jah­ren nicht mehr. Selbst die letz­ten grö­ße­ren Grip­pe­wel­len in den Jah­ren 2009, 2013, 2015 und 2017 wur­den in die­sem Jahr "mit Ab­stand" über­bo­ten, so die BKK.

Am stärks­ten be­trof­fen wa­ren laut der Sta­tis­tik die Bun­des­län­der Rhein­land-Pfalz, das Saar­land und der Os­ten Deutsch­lands. Am we­nigs­ten wü­te­te die In­flu­en­za in Ham­burg, Bay­ern und Ba­den-Würt­tem­berg. Die un­gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung ist ins­be­son­de­re auf die un­ter­schied­li­che Al­ters­struk­tur in den Län­dern so­wie die je­wei­li­ge In­fra­struk­tur und wirt­schaft­li­che La­ge zu­rück­zu­füh­ren.

Da das Im­mun­sys­tem nach über­stan­de­ner Grip­pe noch deut­lich ge­schwächt sei, emp­feh­len Ärz­te, sich im An­schluss rich­tig aus­zu­ku­rie­ren.


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Letzte Überarbeitung: 23. März 2018

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