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ARBEITSRECHT AKTUELL // 19/206

Lohn­kos­ten sind deutsch­land­weit ge­stie­gen

Dem Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt zu­fol­ge sind die Lohn­kos­ten im Ver­gleich zum Vor­jahr um 3,2 % ge­stie­gen
Mindestlohn, Arbeitnehmer arbeiten auf Euro-Münzen

06.09.2019. (dpa/fle) - Hö­he­re Ge­häl­ter und stei­gen­de Lohn­ne­ben­kos­ten ha­ben Ar­beit in Deutsch­land im zwei­ten Quar­tal 2019 wei­ter ver­teu­ert.

Ei­ne St­un­de Ar­beit kos­te­te im Zeit­raum April bis ein­schließ­lich Ju­ni 3,2 Pro­zent mehr als im Vor­jah­res­zeit­raum, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt er­rech­net hat.

Da­bei stie­gen die Brut­to­ver­diens­te nach An­ga­ben der Wies­ba­de­ner Be­hör­de vom Frei­tag um 3,2 Pro­zent. Die Lohn­ne­ben­kos­ten - wo­zu So­zi­al­ab­ga­ben und Lohn­fort­zah­lun­gen im Krank­heits­fall zäh­len - er­höh­ten sich um 3,3 Pro­zent. Im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal 2019 stie­gen die Ar­beits­kos­ten um 0,8 Pro­zent.

Im eu­ro­päi­schen Ver­gleich, der nur die In­dus­trie und wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen er­fasst, nicht je­doch den öf­fent­li­chen Dienst und das Ge­sund­heits­we­sen, lie­gen ak­tu­ell Da­ten für das ers­te Vier­tel­jahr 2019 vor. Dem­nach ver­teu­er­te sich ei­ne Ar­beits­stun­de in Deutsch­land im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal 2018 um 2,5 Pro­zent. Da­mit liegt Eu­ro­pas größ­te Volks­wirt­schaft ge­nau im EU-Schnitt. Et­was hö­her fiel der An­stieg beim Nach­barn Frank­reich aus (plus 2,8 Pro­zent).

Die höchs­ten Stei­ge­rungs­ra­ten bei den Ar­beits­kos­ten in der Eu­ro­päi­schen Uni­on gab es in die­ser Aus­wer­tung in Län­dern, in de­nen Ar­beit ver­gleichs­wei­se bil­lig ist: Ru­mä­ni­en (plus 13,7 Pro­zent), Bul­ga­ri­en (plus 12,3 Pro­zent) und Un­garn (plus 11,0 Pro­zent).

Im Ge­samt­jahr 2018 lag Deutsch­land mit Ar­beits­kos­ten von 35 EUR je St­un­de im eu­ro­päi­schen Ver­gleich auf Rang sechs. Ge­mes­sen am EU-Schnitt von 26,60 EUR muss­ten Ar­beit­ge­ber hier­zu­lan­de im Jahr 2018 ein Drit­tel mehr auf­wen­den.

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Letzte Überarbeitung: 6. September 2019

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